Solar Roof: Tesla und Panasonic beenden Solarzellen-Partnerschaft

Es wird nicht besser in der kriselnden Beziehung zwischen Tesla und Panasonic: Wegen ausbleibenden Erfolgs haben die beiden angekündigt, die gemeinsame Fertigung von Solarzellen einzustellen.

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Teslas Gigafactory 2 in Buffalo: gefördert mit öffentlichen Geldern
Teslas Gigafactory 2 in Buffalo: gefördert mit öffentlichen Geldern (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Keine gemeinsame Produktion von Solarzellen mehr: Tesla und Panasonic wollen ihre Partnerschaft in der Gigafactory 2 in Buffalo im US-Bundesstaat New York beenden. Dort produzieren die beiden Unternehmen Solarzellen für Teslas Solardächer, die aber nur mäßig erfolgreich sind.

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Panasonic und Tesla haben deshalb beschlossen, ihre Partnerschaft in der Fabrik in Buffalo zu beenden, wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asian Review berichtet. Die Zusammenarbeit der beiden in der ersten Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada sei davon jedoch nicht berührt. Dort baut Tesla Elektroautos und Panasonic die Akkus dafür.

Tesla hatte 2016 das Unternehmen Solar City gekauft, das Solarmodule in die Dachschindeln integriert hat. Statt Solarpaneele auf das Dach aufzusetzen, ist das Dach selbst ein Solarpaneel, das sogenannte Solar Roof.

2016 hatten Tesla und Panasonic bekanntgegeben, die Solarzellen zusammen in der Gigafactory 2 zu bauen. Im Jahr darauf nahm die Fabrik ihre Produktion auf. Panasonic baut die Zellen, die das Sonnenlicht in Strom wandeln.

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Allerdings stockt der Absatz für die Solardächer. Die meisten der von Panasonic produzierten werden ins Ausland verkauft, wie im vergangenen Jahr bekannt wurde, zum Beispiel an Eigenheimbesitzer in Japan. Tesla seinerseits nutzt für die Solardachziegel inzwischen Solarzellen aus China.

Die Aufgabe der gemeinsamen Produktion in Buffalo dürfte nicht zur Entspannung in der kriselnden Beziehung zwischen Tesla und Panasonic beitragen. Beide kooperieren ja auch in der ersten Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada miteinander. Dort fertigt Tesla Elektroautos und Panasonic die Akkuzellen dafür.

Es kriselt auch in der ersten Gigafactory

Allerdings verläuft die Zusammenarbeit dort auch nicht reibungslos. Im April vergangenen Jahres erklärten die beiden Unternehmen, die Gigafactory nicht wie geplant auszubauen. Panasonic wollte sich nicht an Teslas Fabrik in Schanghai in China beteiligen.

Die Frage ist, wie es in der Gigafactory 2 weitergeht. Da Tesla öffentliche Gelder für den Bau der Anlage bekommen hat, kann das Unternehmen die Fabrik nicht einfach schließen. Laut Nikkei könnte Tesla im April bei einem Treffen mit Investoren Pläne für eine alternative Verwendung der Produktionsstätte bekanntgeben.

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tN023 26. Feb 2020

In Nevada baut Tesla keine Elektroautos und die Module die Panasonic in der Gigafactory 2...

norbertgriese 26. Feb 2020

Was als typischer Fall von Vetternwirtschaft kritisiert wurde. Die Solarfirma hat sich...



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