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Sol und Luna: OpenAI GPT-6 soll viel genauer und halb so teuer sein

Mit GPT-6 Sol und Luna verspricht OpenAI halb so viele Fehler bei halbierten API-Preisen im Vergleich zu den Vorgängerversionen.
/ Andreas Donath
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GPT-6 Sol und GPT-6 Luna sind da (Bild: OpenAI)
GPT-6 Sol und GPT-6 Luna sind da Bild: OpenAI

OpenAI hat zwei neue Mainstream-Modelle vorgestellt: GPT-6 Sol und GPT-6 Luna.(öffnet im neuen Fenster) Der Launch erfolgt weniger als drei Monate nach dem Release von GPT-5.6. Laut Unternehmen machen die neuen Modelle etwa halb so viele Fehler wie ihr Vorgänger, während die API-Preise im Vergleich zum Preis von GPT-5.6 um 50 Prozent sinken.

Den Angaben zufolge produziert GPT-6 Sol bei identischen Anfragen rund halb so viele sachliche Fehler wie GPT-5.6. Lag die Fehlerquote des Vorgängers bei 20 Prozent, soll sie nun bei etwa 10 Prozent liegen. GPT-6 Luna, die günstigere Variante, soll mit GPT-5.6 Sol gleichziehen, und das bei ungefähr einem Hundertstel der Kosten.

Wie sich GPT-6 gegen Claude schlägt

Benchmark-Vergleiche nehmen breiten Raum in der Ankündigung ein, wenngleich einige der veröffentlichten Daten lückenhaft sind. Beim professionellen Arbeitsbenchmark Automationbench soll GPT-6 Luna GPT-5.6 um 5,4 Prozent geschlagen haben, bei 58 Prozent geringeren Kosten. GPT-6 Sol habe 6,3 Prozent besser abgeschnitten als Anthropics Claude Opus 5.

Bei Coding- und Software-Engineering-Tests fallen die Aussagen zurückhaltender aus. OpenAI zufolge kam GPT-6 Sol auf DeepSWE knapp an den Spitzenwert von Claude Fable 5 heran, bei rund 80 Prozent niedrigeren Kosten. Luna erreichte bei mittlerer Rechenstufe vergleichbare Werte wie Opus 5 und Fable 5, zu einem Bruchteil des Preises.

Zudem sollen die Modelle bei ihren Aussagen klarer sein und mit weniger Fachjargon arbeiten.

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