• IT-Karriere:
  • Services:

Softwareverteilung: KDE arbeitet an App-Bundels mit Snappy und Flatpak

Mit Ubuntus Snappy sowie Flatpak, dem vormaligen XDG-App, soll das Verteilen von Software unter Linux fundamental vereinfacht werden. Das KDE-Team arbeitet an einer Umsetzung beider Techniken für seine Anwendungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gruppenfoto des Randa-Meetings im Jahr 2015
Gruppenfoto des Randa-Meetings im Jahr 2015 (Bild: KDE.org)

Das Verteilen von Software unter Linux ist wegen der Distributionsvielfalt und deren verschiedener Paketformate mit einigen Schwierigkeiten verbunden, insbesondere für externe Entwickler. Die Projekte Snappy von Ubuntu sowie Flatpak, das aus der Gnome-Initiative XDG-App entstanden ist, wollen das vereinfachen. Beide sollen künftig auch für KDE-Software genutzt werden können, zumindest arbeitet das Team an diesem Ziel, wie Entwickler David Edmundson in seinem Blog schreibt.

Stellenmarkt
  1. S-Kreditpartner GmbH, Bielefeld
  2. HRI IT-Services GmbH, Berlin

Demnach habe Edmundson in der vergangenen Woche bereits technische Diskussionen zu beiden Plattformen geführt. Auf dem zurzeit stattfindenden Treffen der KDE-Community in Randa in der Schweiz plane Edmundson, einige der Probleme zu lösen, die die Verwendung beider Techniken für KDE noch erschweren. Wegen der zahlreichen Überschneidungen von Snappy und Flatpak ergebe es zudem keinen Sinn, die Techniken einzeln zu betrachten.

Geleitet werden diese Arbeiten von Aleix Pol, der schreibt, dass die KDE-Unterstützung für Flatpak in den vergangenen Monaten weit vorangeschritten sei und bereits einige Anwendungen damit genutzt werden können, auch wenn diese noch Fehler aufweisen. Edmundson habe zudem die Arbeit mit Snappy getestet.

Einfache Softwareverteilung

Sowohl Flatpak als auch Snappy verfolgen die Idee, Anwendungen so zu einem Paket zu bündeln, dass diese ihre benötigten Bibliotheken selbst mitbringen. Diese Pakete sind dann sowohl voneinander als auch von der Software in dem Betriebssystem getrennt. Dadurch wird es zumindest theoretisch möglich, Bibliotheken, Laufzeitumgebungen und die Anwendungen selbst unabhängig vom Rest des zugrundeliegenden Systems zu pflegen und zu verteilen. Ziel ist es, dass Entwickler ihre Software damit nur einmal kompilieren müssen und diese dann auf allen Distributionen ausgeführt werden kann.

Auf dem Treffen in Randa werden sich die KDE-Entwickler noch weiteren Themen zuwenden, welche die Verteilung von Software betreffen. Ziel sind mehr portierte Anwendungen für Windows, OS X sowie die Mobilbetriebssysteme Android und iOS. Das Treffen in Randa wird über Spenden finanziert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Borderlands: The Handsome Collection für 13,99€, Sid Meier's Civilization VI für 13...
  2. (-27%) 14,50€

nille02 14. Jun 2016

Anscheinend schon. Alles fing immer mal mit Sonderwegen an. Ist gleichgültig. Ubuntu...

nille02 14. Jun 2016

Im Fall von Software ist es einfach nur alt. Du kommt mit einer falschen Interpretation...


Folgen Sie uns
       


Surface Book 3 - Test

Das Surface Book ist einmal mehr ein exzellentes Notebook, das viele Nischen bedient. Allerdings hätten wir uns nach fünf Jahren ein wenig mehr Neues gewünscht.

Surface Book 3 - Test Video aufrufen
UX-Designer: Computer sind soziale Akteure
UX-Designer
"Computer sind soziale Akteure"

User Experience Designer schaffen positive Erlebnisse, wenn Nutzer IT-Produkte verwenden. Der Job erfordert Liebe zum Detail und den Blick fürs große Ganze.
Ein Porträt von Louisa Schmidt

  1. Coronapandemie Viele IT-Freelancer erwarten schlechtere Auftragslage
  2. IT-Fachkräftemangel Es müssen nicht immer Informatiker sein
  3. Jobporträt IT-Produktmanager Der Alleversteher

Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


    Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
    Pixel 4a im Test
    Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

    Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
    2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
    3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

      •  /