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Softwareverteilung: KDE arbeitet an App-Bundels mit Snappy und Flatpak

Mit Ubuntus Snappy sowie Flatpak, dem vormaligen XDG-App, soll das Verteilen von Software unter Linux fundamental vereinfacht werden. Das KDE-Team arbeitet an einer Umsetzung beider Techniken für seine Anwendungen.
/ Sebastian Grüner
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Gruppenfoto des Randa-Meetings im Jahr 2015 (Bild: KDE.org)
Gruppenfoto des Randa-Meetings im Jahr 2015 Bild: KDE.org

Das Verteilen von Software unter Linux ist wegen der Distributionsvielfalt und deren verschiedener Paketformate mit einigen Schwierigkeiten verbunden, insbesondere für externe Entwickler. Die Projekte Snappy(öffnet im neuen Fenster) von Ubuntu sowie Flatpak(öffnet im neuen Fenster) , das aus der Gnome-Initiative XDG-App entstanden ist, wollen das vereinfachen. Beide sollen künftig auch für KDE-Software genutzt werden können, zumindest arbeitet das Team an diesem Ziel, wie Entwickler David Edmundson in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) schreibt.

Demnach habe Edmundson in der vergangenen Woche bereits technische Diskussionen zu beiden Plattformen geführt. Auf dem zurzeit stattfindenden Treffen der KDE-Community in Randa in der Schweiz plane Edmundson, einige der Probleme zu lösen, die die Verwendung beider Techniken für KDE noch erschweren. Wegen der zahlreichen Überschneidungen von Snappy und Flatpak ergebe es zudem keinen Sinn, die Techniken einzeln zu betrachten.

Geleitet werden diese Arbeiten von Aleix Pol, der schreibt(öffnet im neuen Fenster) , dass die KDE-Unterstützung für Flatpak in den vergangenen Monaten weit vorangeschritten sei und bereits einige Anwendungen damit genutzt werden können, auch wenn diese noch Fehler aufweisen. Edmundson habe zudem die Arbeit mit Snappy getestet.

Einfache Softwareverteilung

Sowohl Flatpak als auch Snappy verfolgen die Idee, Anwendungen so zu einem Paket zu bündeln, dass diese ihre benötigten Bibliotheken selbst mitbringen. Diese Pakete sind dann sowohl voneinander als auch von der Software in dem Betriebssystem getrennt. Dadurch wird es zumindest theoretisch möglich, Bibliotheken, Laufzeitumgebungen und die Anwendungen selbst unabhängig vom Rest des zugrundeliegenden Systems zu pflegen und zu verteilen. Ziel ist es, dass Entwickler ihre Software damit nur einmal kompilieren müssen und diese dann auf allen Distributionen ausgeführt werden kann.

Auf dem Treffen in Randa werden sich die KDE-Entwickler noch weiteren Themen zuwenden, welche die Verteilung von Software betreffen. Ziel sind mehr portierte Anwendungen für Windows, OS X sowie die Mobilbetriebssysteme Android und iOS. Das Treffen in Randa wird über Spenden finanziert(öffnet im neuen Fenster) .


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