Softwareupdate: Teslas können Schlaglöcher erkennen und Federung anpassen

Teslas mit adaptivem Fahrwerk können nach einem Softwareupdate die Dämpfung anpassen, wenn sie Schlaglöcher oder defekte Straßenbelage erkennen. Allerdings sind nicht alle Teslas mit einer adaptiven Federung ausgerüstet, sondern nur einige Model S und Model X.
Unternehmenschef Elon Musk hatte die Funktion laut einem Bericht von Electrek(öffnet im neuen Fenster) schon 2020 angekündigt, doch sie wurde erst jetzt freigegeben. Die Kartendaten mit den Schlaglöchern werden mit anderen Tesla-Fahrzeugen geteilt und verfeinert, je mehr Autos die Strecken passieren.
Unklar ist, ob neben dem Model S und dem Model X auch das Model 3 und das Model Y den Boden scannen, um Daten zu erfassen.
Zahlreiche andere Hersteller entwickelten bereits Techniken zur Schlaglocherkennung. So rüstete Jaguar Land Rover 2015 einige Range Rover Evoque und Discovery Sport mit Sensoren aus, die kontinuierlich die Straßenoberfläche scannen und so Gullydeckel, Schlaglöcher und andere Hindernisse beim Überfahren erkennen.
2021 stellte Mercedes-Benz ein System vor , bei dem sich die Fahrzeuge des Herstellers gegenseitig vor Bodenwellen und Schlaglöchern warnen. Das System wurde in das bestehende Car-to-X-Kommunikationssystem des Automobilherstellers integriert und ist für Pkw ab Baujahr 2016 verfügbar.



