US-McDonald's: Warum McFlurry-Maschinen jetzt geknackt werden dürfen
Das seit langem bestehende Problem der ständig defekten Eismaschinen von McDonald's könnte endlich gelöst werden, da das US-amerikanische Patentamt eine Ausnahmeregelung(öffnet im neuen Fenster) eingeführt hat. Diese Entscheidung erlaubt es nun Dritten, die Geräte zu diagnostizieren und zu reparieren. Bislang durfte das nur der Hersteller Taylor, der Softwaresperren einrichtete, um die Diagnose zu verhindern, wie The Verge berichtet(öffnet im neuen Fenster) .
Die Ausnahmeregelung, die am 28. Oktober 2024 in Kraft tritt, bezieht sich auf die Softwaresperren, die McDonald's-Franchisenehmer bisher daran gehindert haben, Reparaturen an den Eismaschinen auf eigene Faust durchzuführen.
Weil die Maschinen häufig kaputtgehen, gab es häufig kein Softeis. Ein Fan von McFlurrys entwickelte sogar ein Tracking-Tool, um defekte Maschinen auf einer Karte zu visualisieren.
Ausnahme im DMCA
Die Freigabe der Behörde ist Teil einer Regelung im Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Dieser alle drei Jahre stattfindende Überprüfungsprozess soll sicherstellen, dass die Urheberrechtsgesetzgebung die rechtmäßige Nutzung und Wartung von Geräten, die urheberrechtlich geschütztes Material enthalten, nicht behindert.
Der Reparaturdienstleister iFixit hatte nach einer Zerlegung der McFlurry-Maschinen 2023(öffnet im neuen Fenster) mit den Aktivisten von Public Knowledge zusammengearbeitet, um eine Ausnahmeregelung bei der Behörde zu beantragen. Unterstützt wurden sie von der Federal Trade Commission und dem Justizministerium.
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