Softwarequalität:Apple will bei iOS 9 vor allem auf Stabilität setzen
Apple stellt jedes Jahr eine neue iOS-Version mit neuen Funktionen vor. Doch bei iOS 9 , das für Herbst 2015 erwartet wird, soll vor allem auf Stabilität und Fehlerarmut gesetzt werden. Nach den Problemen mit iOS 8 ist das nötig.
Apples iOS 8 war hinsichtlich Homekit , Extensions, Health und Continuity ein Treffer. Doch möglicherweise hatte sich das Unternehmen auch zu viel vorgenommen: Im Golem.de-Test wurde iOS 8 als das "mittelmäßigste Release aller Zeiten" bezeichnet.
Bild 1/48: Ein paar Änderungen finden sich am Browser. (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/48: Praktisch sind die häufig besuchten Webseiten, die sich schnell in die Bookmarks einsortieren lassen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/48: Wer eine App sucht, findet sie nun auch im Browser. (Screenshot: Golem.de)
Bild 4/48: Das Löschen lästiger Spammails geht nun dank erweiterter Wischgeste schneller. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/48: Selbiges gilt für die Gelesen/Ungelesen-Flag. (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/48: Auf dem Startbildschirm ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/48: ... wurde vor allem das Kontrollzentrum leicht im Aussehen verändert. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/48: Eine Neuerung, die zur iCloud gehört, ist das Teilen von Lizenzen innerhalb der Familie. Das muss ein App-Entwickler jedoch erst erlauben. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/48: Sonst hat sich bei der iCloud oberflächlich wenig geändert. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/48: Für Notfälle ist die Medical ID. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/48: Allergien und wichtige Medikamente lassen sich hier eintragen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/48: Der Bildschirm ist gesperrt ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/48: ... und trotzdem lassen sich relevante Informationen über den Besitzer abrufen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/48: Mehr Flexibilität in der Mitteilungszentrale (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/48: Apples iCloud Drive ist mehr als eine Umbenennung des Dienstes. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/48: Die Verwaltung des Speichers wurde umgebaut. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/48: Dabei bleibt es zwar bei der alten App-basierten Unterteilung ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/48: ..., doch der Zugriff ist sehr viel freier gestaltet ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/48: ... und ist damit vergleichbar mit Diensten wie Dropbox. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/48: Das erklärungsbedürftige Handoff lässt sich abschalten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/48: In der Ansicht mehrerer laufender Apps gibt es neuerdings Kontakte. (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/48: Gehört unbedingt zum Betriebssystem: Die Wetter-App ...(Screenshot: Golem.de)
Bild 23/48: ... stellt jetzt mehr Informationen dar. (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/48: Läuft hier iOS 7 oder iOS 8? Die Änderungen fallen häufig nicht auf. (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/48: Für die Gesundheitsvorsorge ist diese App, in der auch die Medical ID (Notfallpass) erstellt wird. (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/48: Verschiedene Datenquellen lassen sich manuell einpflegen. Das erfordert einige Disziplin. (Screenshot: Golem.de)
Bild 27/48: Die Auswahl ist groß und beinhaltet auch angenehme Dinge ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 28/48: ..., sofern der Zeitrahmen passt.(Screenshot: Golem.de)
Bild 29/48: Die Interaktion mit anderen Apps ist vorgesehen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 30/48: Der Hauptbildschirm zeigt nur ausgewählte Daten an. (Screenshot: Golem.de)
Bild 31/48: Die Tipps-App ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 32/48: ... fungiert als eine Mini-Anleitung ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 33/48: ... und hilft vor allem bei Funktionen, auf die der Anwender nicht von alleine kommt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 34/48: Die Erkennung von Musik wollte jedoch nicht so recht funktionieren. (Screenshot: Golem.de)
Bild 35/48: Da die Funktion zur Server-Infrastruktur nicht unbedingt zum Betriebssystem gehört, könnte sich dies noch ändern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 36/48: So gibt sich iOS 8 zu erkennen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 37/48: Praktisch ist die Suche in der Foto-App.(Screenshot: Golem.de)
Bild 38/48: Die Spotllightsuche findet solche Fotos nicht. (Screenshot: Golem.de)
Bild 39/48: Zeitrafferaufnahmen für iPhones (Screenshot: Golem.de)
Bild 40/48: Das kleine Symbol in der Ecke deutet auf einen möglichen Handoff hin. (Screenshot: Golem.de)
Bild 41/48: Keine Sorge, ein Klick auf Ja bringt einen nur in die Systemeinstellungen.(Screenshot: Golem.de)
Bild 42/48: Funktionierte bei uns nicht so recht: die Anbindung ans Internet. (Screenshot: Golem.de)
Bild 43/48: Suchergebnisse beinhalten Apps, Musik ...(Screenshot: Golem.de)
Bild 44/48: ... und E-Mails. (Screenshot: Golem.de)
Bild 45/48: Wenn das iPhone nicht im WLAN ist, kommt dieser Fehler beim Versuch des Aufbaus eines GSM-Telefonats.(Screenshot: Golem.de)
Bild 46/48: Beim Anklicken von Kontakten gibt es zusätzliche Funktionen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 47/48: Auf dem iPad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 48/48: ... nutzt der Browser nun den Platz deutlich besser aus. (Screenshot: Golem.de)
Laut einem Bericht von 9To5Mac(öffnet im neuen Fenster) soll bei iOS 9 das Hauptaugenmerk auf Stabilität liegen. Apples Entwickler sollen demnach vornehmlich Fehler beheben und die Leistungsfähigkeit des mobilen Betriebssystems erhöhen. Besonders Besitzer von älteren Geräten hatten bei iOS 8 über Geschwindigkeitseinbußen, ruckelnde Animationen und reduzierte Akkulaufzeiten geklagt.
Ein Beispiel für schlechte Softwarequalität ist Apples mobiler Browser Safari. Trotz zahlreicher iOS-8-Updates(öffnet im neuen Fenster) hat er noch immer massive Fehler. Beim Kopieren von Texten im Lesemodus kommt es regelmäßig zu Abstürzen. Selbst so einfache Aktionen wie das Markieren von Wörtern in Webformularen gelingen bei angeschlossener Tastatur nicht. Bei iOS 7 gab es derartige Fehler nicht.
Apple will dem Bericht zufolge auch versuchen, den Speicherbedarf für Updates zu reduzieren. Wer mit wenig freiem Speicher eine neue iOS-Version einspielen will, muss bislang oft erst Apps und Inhalte löschen. Das betrifft natürlich besonders Anwender mit den Basismodellen, die nur 16 GByte Speicher bieten.
Apple hatte einen derartigen Schritt schon einmal unternommen, allerdings bei seinem Desktop-System OS X. Bei Snow Leopard (OS X 10.6 ) wurde ebenfalls der Fokus auf Fehlerbehebungen, Stabilität und Performance gelegt. Bei vielen Anwendern gilt es als die bisher beste OS-X-Version.