Softwarepatente: Debian veröffentlicht Patentrichtlinie

In fünf Punkten erklärt das Debian-Projekt, wie es mit Softwarepatenten umgehen wird. Das Projekt hält die Patente weiterhin für eine Gefahr für freie Software und wird die Kommunikation über Patente nicht veröffentlichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Debian-Projekt veröffentlicht Patentrichtlinien.
Das Debian-Projekt veröffentlicht Patentrichtlinien. (Bild: Debian)

Das Debian-Projekt besitzt ab sofort eine offizielle Richtlinie, die den Umgang mit Softwarepatenten regelt. Die Richtlinie entstand in Zusammenarbeit mit den Anwälten des Software Freedom Law Centers (SFLC). Bereits im Juli 2011 veröffentlichte Debian einen Ratgeber für Entwickler, der die wichtigsten Fragen rund um Patente aus Sicht der freien Software klärt und ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem SFLC entstand.

Stellenmarkt
  1. IT-Spezialist (m/w/d) Application - elektronische Kommunikationsplattform
    IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz, Amberg/Oberpfalz, Augsburg, Landshut
  2. Solution Expert (m/w/d) IT & Digitalization
    Wienerberger Deutschland Service GmbH, Hannover
Detailsuche

Die Positionen der Debian-Gemeinschaft gegenüber Patenten ist bekannt: Die Entwickler lehnen diese ab, sehen allerdings eine mögliche Bedrohung ihrer Software durch Patente. Die Richtlinien sollen regeln, wie genau Debian mit dieser Bedrohung umgeht. Demnach werde keine Software verbreitet, die wissentlich Patente verletze. Außerdem werden nur Patentlizenzen anerkannt, die mit Debian Social Contract oder den Debian Free Software Guidelines in Einklang stehen.

Um eventuellen Klägern möglichst wenig rechtliche Handhabe zu geben, werden die Community-Mitglieder dazu aufgefordert, sämtliche Kommunikation bezüglich der Softwarepatente nicht öffentlich durchzuführen. Außerdem sollen die Mitglieder mögliche Bedenken vorbringen. Das Debian-Projekt hat dafür die E-Mail-Adresse patents@debian.org eingerichtet, die der anwaltlichen Schweigepflicht unterliegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Form Energy
Eisen-Luft-Akku soll Energiespeicherprobleme lösen

Mit Geld von Bill Gates und Jeff Bezos sollen große, billige Akkus Strom für mehrere Tage speichern. Kann die Technik liefern, was sie verspricht?
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Form Energy: Eisen-Luft-Akku soll Energiespeicherprobleme lösen
Artikel
  1. Suchmaschine: E-Kommission fordert Transparenz von Google
    Suchmaschine
    E-Kommission fordert Transparenz von Google

    Innerhalb von zwei Monaten soll Google transparenter werden und erklären, wie die Reihenfolge der Suchergebnisse zustande kommt.

  2. Brickit ausprobiert: Lego scannen einfach gemacht?
    Brickit ausprobiert
    Lego scannen einfach gemacht?

    Mit Kamera und Bilderkennung kann Brickit Lego digital einscannen. Das ist es aber nicht, was die App so praktisch macht.
    Ein Hands-on von Oliver Nickel

  3. Star Trek Prodigy: Zehn Aliens und Captain Janeway an Bord der USS Protostar
    Star Trek Prodigy
    Zehn Aliens und Captain Janeway an Bord der USS Protostar

    Star Trek Prodigy wird die neue Animationsserie im beliebten Sci-Fi-Universum sein. Ein Comic-Con-Trailer gibt Einblick in die Story.

YoungManKlaus 22. Feb 2012

So Spinnereien gibts ja bei uns zum Glück nicht.



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Bosch Professional Amazon-Exklusives günstiger • Samsung G7 27" QLED Curved WQHD 240Hz 459€ • Kingston Fury 32GB Kit 3200MHz 149,90€ • 3 für 2 & Sony-TV-Aktion bei MM • New World vorbestellbar ab 39,99€ • Alternate (u. a. Deepcool RGB LED-Streifen 10,99€) • Apple Days [Werbung]
    •  /