Softwarefehler: Mtgox setzt Abhebungen aus

Aufgrund mehrerer Fehler muss die Bitcoin-Börse Mtgox bis auf weiteres alle Abhebungen aussetzen. Offenbar haben sich die Probleme über Monate angehäuft.

Artikel veröffentlicht am ,
Mtgox zahlt keine Bitcoins mehr aus.
Mtgox zahlt keine Bitcoins mehr aus. (Bild: Mtgox/Screenshot: Golem.de)

Bei Mtgox sind bis auf weiteres sämtliche Auszahlungen ausgesetzt. Es gebe Fehler, die zunächst behoben werden müssten, heißt es in einer offiziellen Mitteilung aus der Bitcoin-Börse. Dafür müsste das Mtgox-System jedoch eine Weile inaktiv bleiben. Sobald die Fehler behoben wurden, werden alle ausstehenden Auszahlungen abgearbeitet.

Stellenmarkt
  1. Transition Manager (m/w/d)
    Diehl Metall Stiftung & Co. KG, Röthenbach a. d. Pegnitz / Metropolregion Nürnberg
  2. Fachbereichskoordinator*in für Digitalisierung (m/w/d)
    Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart
Detailsuche

Auf Reddit hat der Benutzer Nullc die Probleme zusammengefasst. Er hat offenbar mehrfach eng mit den Entwicklern der Mtgox-Plattform zusammengearbeitet und die ebenfalls über Reddit geposteten IRC-Nachrichten zwischen Mtgox-Entwicklern und Benutzern zusammengefasst. Laut Nullc ist die Ursache des gegenwärtigen Auszahlungsstopps auf mehrere Softwarefehler zurückzuführen. Seit September 2013 hatten Benutzer immer wieder über verzögerte Auszahlungen geklagt.

Laut Nullc handelt es sich bei den gegenwärtigen Problemen um Transaktionen mit fehlerhaften Signaturen. Während Mtgox mit den Reparaturen beschäftigt war, hatten zahlreiche Benutzer ihre Signaturen an das alte fehlerhafte System angepasst. Die Wallet-Software von Mtgox verarbeitete die daraus resultierenden unterschiedlichen Transaktions-IDs nicht korrekt. Daher seien Bitcoins teilweise weiter für Zahlungen freigegeben worden, die bereits ausgegeben waren, schreibt Nullc.

Doppelte Transaktionen abarbeiten

Mtgox versucht laut Nullc gegenwärtig, diese doppelten Buchungen zu entdecken und verarbeiten. Dafür brauche es wiederum weitere Software und möglicherweise einige Zeit. Denn Mtgox habe bereits in der Vergangenheit immer etwas langsam bei Fehlern reagiert. Er gehe aber davon aus, dass es für Bitcoin-Benutzer so gut wie keinen Verlust wegen der doppelt oder sogar dreifachen Buchungen geben wird.

Allerdings fiel der Wechselkurs von Bitcoin gegenüber dem US-Dollar abermals, seit sich die Ausfälle bei Mtgox häufen. Mitte Januar 2014 lag er noch bei 850 Euro. Inzwischen gibt es für ein Bitcoin nur noch knapp über 700 US-Dollar. Mtgox ist nach der chinesischen Bitcoin-Tauschbörse BTC China der zweitgrößte Handelsplatz weltweit für die digitale Währung. Der Handel mit Bitcoins auf Mtgox funktioniert nach wie vor.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Nachfolger von Windows 10
Windows 11 ist da

Nun ist es offiziell: Microsoft kündigt das neue Windows 11 an. Vieles war bereits vorher bekannt, einiges Neues gibt es aber trotzdem.

Der Nachfolger von Windows 10: Windows 11 ist da
Artikel
  1. EE: Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein
    EE
    Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein

    Für britische Mobilfunk-Nutzer ist die Zeit des freien Telefonierens in der EU bald vorbei. EE und zuvor O2 und Three haben Einschränkungen angekündigt.

  2. Krypto-Betrug in Milliardenhöhe: Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin
    Krypto-Betrug in Milliardenhöhe
    Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin

    Die Gründer der Kryptoplattform Africrypt haben sich offenbar mit 69.000 gestohlenen Bitcoin abgesetzt. Der Betrug deutete sich schon vor Monaten an.

  3. Interview: Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora
    Interview
    Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora

    Waldplanet statt The Division: Golem.de hat mit dem Technik-Team von Avatar - Frontiers of Pandora über die Snowdrop-Engine gesprochen.
    Ein Interview von Peter Steinlechner

FedoraUser 11. Feb 2014

Ja das mit dem verifizieren hat bei mir auch ewig gedauert. Ich glaube volle drei Monate...

ha00x7 09. Feb 2014

Und ich ärgere mich, weil ich bei 80¤ nicht eingestiegen bin -.-

Mingfu 08. Feb 2014

Zwar stimmt es in der Theorie, dass sämtliche Transaktionen öffentlich sind, allerdings...

4DayDreamer 08. Feb 2014

Das folgende von dir auch nicht (mehr) Die Chinesische Zentralbank hat "nur" dazu...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Wiedereröffnung bei MediaMarkt - bis zu 30 Prozent Rabatt • Samsung SSD 980 Pro PCIe 4.0 1TB 166,59€ • Gigabyte M27Q 27" WQHD 170Hz 338,39€ • AMD Ryzen 5 5600X 251,59€ • Dualsense Midnight Black + R&C Rift Apart 99,99€ • Logitech Lenkrad-Sets zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /