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Softwarefehler: Bug verhilft Gefangenen jahrelang zu vorzeitiger Entlassung

Wegen eines Softwarebugs sind 13 Jahre lang Häftlinge in den USA vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden. Mit etwas Pech müssen sie nun allerdings nachsitzen.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Gefängnis
US-Gefängnis (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Während Uli Hoeneß wohl auf seine Anwälte vertrauen kann, um möglichst frühzeitig aus dem Knast zu kommen, haben im US-Staat Washington rund 3.200 ehemalige Gefangene ihre vorzeitige Entlassung einem Softwarefehler zu verdanken. Seit dem Jahr 2002 hat das Department of Corrections - so heißt die zuständige Behörde - die Inhaftierten wegen des Bugs im Mittel immerhin 49 Tage zu früh in die Freiheit entlassen.

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Grund war eine Art Gutschrift, die Gefangene etwa wegen guten Verhaltens oder Ähnlichem erhalten. Bei der Berechnung der Tage sei es dann nach Angaben der Verwaltung zu den Fehlern gekommen. Jay Inslee, Gouverneur von Washington, gibt sich entsetzt: "Dass dieses Problem während 13 Jahren bestanden hat, ist für mich eine totale Enttäuschung, völlig unentschuldbar und ehrlich gesagt macht es mich verrückt."

Anfang Januar 2016 soll eine Korrektur für das Softwareproblem vorliegen. Bis dahin muss die Anzahl der verbleibenden Hafttage per Hand berechnet werden. Bei den vorzeitig Entlassenen soll im Einzelfall entschieden werden, ob sie ihre rechtliche Strafe in einem Gefängnis absitzen müssen oder stattdessen etwa zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert werden.



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chmt08 24. Dez 2015

Ist das jetzt Deine Verteidung für den Kerl? Grosse Scheisse bauen, dann noch abhauen...

sg-1 24. Dez 2015

Ist ne regelrechte Gefängnisindustrie in USA. D.h. wenn ein Flüchtling zu früh entlassen...

Thurius 24. Dez 2015

Vorstrafen wirken sich aber strafschärfend aus. http://www.peterfelixschuster.de/juraag...

jungundsorglos 24. Dez 2015

Wahrscheinlich, klar ist das sicher nicht.

Analysator 23. Dez 2015

Er versteht eher nicht wie es sein kann dass ein "kritischer Fehler" 13 Jahre besteht und...


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