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Softwareentwicklung:
Warum zu viele Tools IT-Teams langsamer machen

Jira, Slack, Github & Co. sollen unterstützen, werden aber oft selbst zum Produktivitätskiller. Warum Kontextwechsel so viel Zeit kostet und was hilft.
/ Klaus Manhart
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Die Zukunft gehört weder der einen universellen Plattform noch einer radikalen Reduzierung der Werkzeuglandschaft. (Bild: Pexels from Pixabay)
Die Zukunft gehört weder der einen universellen Plattform noch einer radikalen Reduzierung der Werkzeuglandschaft. Bild: Pexels from Pixabay / Pixabay License

Der Arbeitstag vieler Entwickler beginnt heute nicht mit dem Quellcode, sondern mit einer Flut von Benachrichtigungen. Im Slack warten neue Nachrichten aus drei Kanälen, in Microsoft Teams hat ein Kollege eine spontane Besprechung angesetzt, Jira meldet geänderte Prioritäten und Github fordert die Überprüfung eines Pull Requests. Parallel liegt in Confluence eine neue Dokumentation zur Freigabe, im Miro-Board wurden Architekturentwürfe ergänzt und Notion erinnert an offene Aufgaben. Bis die eigentliche Entwicklungsarbeit beginnt, sind oft bereits 20 oder 30 Minuten vergangen.

Was zunächst wie ein gut organisierter digitaler Arbeitsplatz wirkt, entwickelt sich in vielen Unternehmen zum Produktivitätsproblem. Nicht, weil einzelne Werkzeuge schlecht wären – spezialisierte Software macht Teams oft effizienter -, sondern weil Informationen über immer mehr Plattformen verteilt sind, Benachrichtigungen den Arbeitsfluss ständig unterbrechen und Entwickler einen wachsenden Teil ihrer Zeit damit verbringen, zwischen Anwendungen zu wechseln. Wir erklären, warum dieser ständige Kontextwechsel so viel Produktivität kostet – und was Teams dagegen tun können.

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