Softwareentwicklung: Stack Overflow entlässt 20 Prozent seiner Mitarbeiter

Etwas verkalkuliert: Stack Overflow muss 60 Mitarbeiter entlassen und ein Büro schließen. Dafür sollen künftige Projekte schneller entwickelt werden können und der Fokus auf die Jobbörse und das Kerngeschäft gelegt werden - der Q&A-Plattform.

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Stack Overflow muss Mitarbeiter entlassen.
Stack Overflow muss Mitarbeiter entlassen. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Das Onlineportal Stack Overflow wird seinen Standort in der US-amerikanischen Stadt Denver schließen. Das berichtet das Unternehmen der Onlineredaktion von Techcrunch. Demnach haben 60 Menschen bald keine Arbeit mehr, was 20 Prozent der 300 Mitarbeiter des Unternehmens entspreche, wie einer der betroffenen Mitarbeiter bestätigt.

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Grund für die Schließung des Büros seien Umstrukturierungen im Marketingbereich bei Stack Overflow. Das Unternehmen habe sich wohl bei den Enterprise-Angeboten für Stack Overflow Enterprise und Entwicklerzusammenarbeit verkalkuliert.

In einer Stellungnahme gegenüber Techcrunch sagte ein Unternehmenssprecher: "Unglücklicherweise restrukturieren wir einige unserer Sales- und Marketinganstrengungen inklusive der Schließung unseres Denver Büros". Der allgemeine Betrieb des Forums für die Onlinecommunity aus etwa 50 Millionen Nutzern sei davon aber nicht betroffen. Außerdem sei es dadurch möglich, schneller neue Funktionen und Angebote zu veröffentlichen.

Fokus auf Kerngeschäft und Jobbörse

Stack Overflows Jobplattform Talents soll weiterhin erhalten bleiben. Der Arbeitsmarkt sei ein besonders lukratives Geschäft für das Unternehmen. Das gilt für Berufe im Bereich der Softwareentwicklung und IT-Administration besonders, da dort immer noch viel gesucht werde. Der Fokus auf dieses Geschäft wird auch deutlich, denn Stack Overflow hat dafür im Jahr 2015 etwa 40 Millionen US-Dollar an Investitionen eingeholt - zwei Drittel der zur damaligen Zeit generierten Einnahmen.

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Ein neues Produkt von Stack Overflow wird die Plattform Channels sein. Es handelt sich dabei um eine Businessanwendung für die Kollaboration innerhalb von Entwicklerteams. Die Plattform fungiert als eine Art Frage-und-Antwort-System in Anlehnung an das öffentliche Forum, nur dass es privat bleibt und internes Wissen zur Verfügung stellen kann. Momentan ist Channels noch als Betaversion erhältlich.

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