Maschinen statt Menüs
Perplexity-Chef Aravind Srinivas schrieb in jüngerer Vergangenheit sinngemäß(öffnet im neuen Fenster) , dass es die bessere Idee sei, Computer an Computer zu geben, damit sie dieselben Arbeitsresultate erzeugen wie Menschen. (Original: "It was a good idea to give computers to humans. It's a better idea to give computers to computers so that they can create the same outputs we do on a computer for our work." )
Damit ist der Ehrgeiz des Agenten-Markts klar benannt. OpenAI stellte am 11. März 2025 mit der Responses-API und dem Agents-SDK eigene Bausteine für agentische Software vor(öffnet im neuen Fenster) . Plattformen richten sich sichtbar darauf ein, dass Modelle nicht nur chatten, sondern Werkzeuge bedienen, Informationen abrufen und Arbeitsschritte verketten. Auch Anthropic beschreibt Agenten als Systeme, die Werkzeuge nutzen und aus Rückmeldungen der Umgebung neue Schritte ableiten(öffnet im neuen Fenster) .
Das legt nahe, dass der Hype einen ökonomischen Kern hat. Teams investieren, weil sie Prozesse direkter automatisieren und bestehende Software ohne Umweg über Menschen ansteuern wollen. Der Punkt ist also nicht erfunden.
Er beschreibt eine technische Richtung, in die große Anbieter, Start-ups und IT-Abteilungen bereits investieren. Gerade deshalb lohnt es sich, die Zuspitzung ernst zu nehmen, statt sie als bloßen Slogan abzutun. Wer sie ernst nimmt, sieht jedoch auch schneller, wo ihr blinder Fleck beginnt.
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