Softwareentwicklung: Ohne passende Werkzeuge geht das nicht
Um ein kleines Programm mit ein paar Zeilen Code zu schreiben, genügt es, eine Idee zu haben, einen Editor zu starten, ein paar Tasten in sinnvoller Reihenfolge zu drücken, den Code zu kompilieren und dann auszuprobieren. Klappt alles, ist das Programm fertig und kann benutzt werden. Ein paar Wochen später kommt eine neue Idee hinzu und das Programm wird um die zusätzliche Funktionalität erweitert.
Bei großen Projekten funktioniert das nicht. An neuen Versionen, Features, Bugfixes, Optimierungen und anderen Änderungen sind ganze Teams beteiligt. Es wird geplant, umgeplant, Termine werden gesetzt und verschoben, Software-Qualität als höchstes Ziel ausgegeben (zumindest wenn ein neues Feature nicht zu dringend gebraucht wird) – kurz gesagt: Es hält eine Menge Planung und ein festgeschriebener Entwicklungsprozess Einzug, dessen Komplexität mit der des Projekts steigt.