Softwareentwicklung: LLVM 8.0 ist live und erfordert neuere Compilerversionen

Die neue Version des Projekts LLVM bringt viele Neuerungen und eine verbesserte Spectre- und Meltdown-Mitigation mit sich und unterstützt ältere AMD-Prozessoren besser. Allerdings setzt die Nutzung künftig neuere Varianten von Clang, GCC und anderen Compilern voraus.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin
Der Drache ist das Maskottchen von LLVM.
Der Drache ist das Maskottchen von LLVM. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Mit der Veröffentlichung der LLVM Compiler Infrastructure 8.0.0 hat das Entwicklerteam an der Universität Illionis einiges an Neuerungen in das Framework einfließen lassen.

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Schon bei der Konfiguration hilft ein neuer Cmake-Check herauszufinden, ob die verwendete Toolchain noch aktuell ist oder demnächst ohne Support dasteht. LLVM 8 braucht nämlich demnächst mindestens Clang 3.5, Apple Clang 6.0, GCC 5.1 und Visual Studio 2017. Die Entwickler hatten die Mindestvoraussetzungen schon länger diskutiert, um auf neuere Versionen von Programmiersprachen umstellen zu können und ältere unter den Tisch fallen zu lassen. In seiner Dokumentation teilt das Entwicklerteam mit, dass künftig ein Soft-Error ausgegeben wird, wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind.

Zu den Neuerungen zählt ein Software Cache Prefetching unter x86-Systemen. Außerdem werden in der Version 8.0.0 die mittlerweile recht alten AMD-Prozessoren und Vorgänger von Ryzen der Generation Piledriver unterstützt, zu denen etwa der AMD FX-8350 zählt. Laut den Release Notes sind die profilgesteuerten Analysen der Speicherzugriffe Teil eines größeren Unterfangens, das zu einer Leistungssteigerung führen soll. Dagegen helfen Änderungen bei der ARM64-Architektur dabei, Meltdown und Spectre möglichst zu bannen. Neu hinzugekommen ist die Hexagon-Architektur. Die Release Notes listen die Änderungen nach unterstützter Architektur auf.

LLVM fasst mehrere Produkte zu einem Projekt zusammen. Dazu zählen der C-Compiler Clang oder der Debugger LLDB. Das Ziel ist es laut Aussagen der Entwickler, "eine moderne SSA-basierte Kompilierstrategie zu entwerfen". Unternehmen wie Google wollen das Projekt beispielsweise einsetzen, um gegen die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre vorzugehen.

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