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Golem Plus Artikel
Softwareentwickler:
Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Angeblich fehlten der Industrie noch nie so viele IT-Experten wie zurzeit. Doch die Firmen reißen sich um die vorhandenen Softwareentwickler offenbar nicht mit entsprechend höheren Gehältern.
/ Peter Ilg
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Entwicklergehälter wachsen weniger als der Durchschnitt (Bild: Pixabay)
Entwicklergehälter wachsen weniger als der Durchschnitt Bild: Pixabay

Einen "Rekordengpass in der IT" hat das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln in seinem MINT-Frühjahrsreport 2019 festgestellt. Wenn man dem Gesetz der freien Marktwirtschaft folgt, nach dem der Preis aus Angebot und Nachfrage entsteht, müssten die Gehälter von IT-Fachleuten in den vergangenen Jahren genauso exorbitant angewachsen sein wie der Mangel an diesen Menschen. Sind sie aber nicht. Das zeigt eine Auswertung von Gehaltsdaten, die Gehalt.de für Golem.de durchgeführt hat. Das Gehaltsportal verfügt nach eigenen Angaben über gut eine Million aktuelle Gehaltsdaten. Für Golem.de hat Gehalt.de die Einkommenssituation von IT-Profis in der IT-Branche nach den wichtigsten Kriterien ausgewertet, die wesentliche Auswirkungen auf die Höhe des Einkommens haben.

Entwicklergehälter wachsen weniger als der Durchschnitt

Grundlage für die Auswertung waren rund 7.000 Datensätze aus der Softwarebranche und gut 200.000 aus der gesamten Wirtschaft. Die Daten beruhen auf Angaben von Unternehmen und Arbeitnehmern in unterschiedlichen Geschäftsbereichen, die Gehalt.de(öffnet im neuen Fenster) auf Plausibilität überprüft. Alle folgenden Angaben beziehen sich auf die Einkommen in der Softwareindustrie – und diese Kernbranche für IT-Spezialisten knausert beim Gehalt demnach gewaltig: Sie schafft es dabei nicht in die Top Ten der Branchen für IT-Profis.

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