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Nie war der Mangel an IT-Profis größer

"Die Gehälter für IT-Spezialisten steigen nicht extrem an, weil Arbeitgeber ein großes Interesse daran haben, das bestehende Gehaltsgefüge aufrechtzuerhalten. Es gibt eine feste Personalplanung mit Budget, und die Vergütung in der IT muss in einem gesunden Verhältnis zu den Einkommen anderer Beschäftigter stehen", sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

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Die Gehälter seien bereits hoch genug, um eine Ausbildung in der IT anzustreben. Meist seien sie höher als in anderen Berufen: deshalb die geringeren Steigerungen, um das Gehaltsniveau zu halten. "Außerdem erhöhen Gehaltssteigerungen das Angebot an IT-Profis nicht", sagt Bierbach. Das bringt also nichts.

Qualifikation, Standort, Funktion und Unternehmensgröße entscheiden

Die Zahlen von Gehalt.de zeigen auch: Je höher die Qualifikation, umso höher das Gehalt. Ausnahme beim Einstieg ist eine Promotion, die bringt bei Einsteigern ein Einkommen zwischen Bachelor und Master und wirkt sich finanziell erst mit Berufserfahrung aus. Dann aber deutlich mit rund 13.000 Euro über einem Master-Absolventen.

Die höchsten Gehälter haben IT-Profis in der Softwarebranche in München, dort liegt das Lohnniveau etwa ein Fünftel über dem Bundesdurchschnitt. Allerdings liegen die Lebenshaltungskosten auch 44 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt, wie Finanzscout 24 in einer Studie aus dem Jahr 2017 ermittelt hat. Die bayerische Hauptstadt ist mit großem Abstand die teuerste Großstadt Deutschlands. Im Gehaltsranking folgt auf München Frankfurt am Main mit ähnlichem Werten vor Leverkusen mit 17,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Auch beim Standort gibt es einen klaren Trend: Die Einkommen in der Stadt sind höher als auf dem Land. Was damit zusammenhängt, dass die Lebenshaltungskosten und der Wettbewerb um Mitarbeiter in Metropolen größer sind als in der Provinz.

Großes Unternehmen = großes Gehalt

Absolut eindeutig sind die Ergebnisse der Auswertung beim Einkommen nach der Unternehmensgröße. Softwareentwickler verdienen in einem Unternehmen mit 100 bis 1.000 Mitarbeitern rund 58.000 Euro jährlich.

In Firmen unter 100 Mitarbeitern sind es etwa 10.000 Euro weniger, in Unternehmen über 1.000 Mitarbeiter rund 20.000 Euro mehr. Zwischen den kleinen und großen Betrieben beträgt der Gehaltsunterschied damit beachtliche 30.000 Euro.

Noch deutlicher sind die Einkommensdifferenzen je nach Funktion.

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 Softwareentwickler: Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den GehälternSupport-Mitarbeiter verdienen am schlechtesten 
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mark.wolf 15. Aug 2019

Wie schade. So wird das mit der Höchstleistung leider nichts. In einem Unternehmen ist...

mark.wolf 15. Aug 2019

Auf den Abschluß und das Wissen kommt es eignetlich nur in ganz geringem Maße an. Denn...

Bluejanis 13. Aug 2019

Laut Artikel steigen die Gehälter ja eben nicht.

Bluejanis 13. Aug 2019

Meine Erfahrung ist da anders. Ich arbeite als Leiharbeiter und das Gehalt ist ein wenig...

WalterSobchak 12. Aug 2019

Das hängt mit der deutschen Präsenzkultur zusammen und es trägt eben auch mit dazu bei...


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