Software Wars: Dokumentation über Open Source bei Indiegogo

Die Macher der Dokumentation Software Wars über den Einsatz von Open-Source-Software wollen deren Produktion über Indiegogo finanzieren. Ein Propagandafilm soll der Film aber nicht werden.

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Software Wars will Open-Source-Software dokumentarisch beleuchten.
Software Wars will Open-Source-Software dokumentarisch beleuchten. (Bild: Software Wars)

Die geplante Dokumentation über Open-Source-Software (OSS) mit dem Titel "Software Wars" soll davon erzählen, wie freie Software gegenwärtig zum Einsatz kommt und welchen Widerstand OSS in der Vergangenheit erlebt hat. Der Film möchte auch zeigen, dass OSS sehr viel Geld sparen kann und eine "bessere Welt schaffen wird." Die weitere Produktion wollen Keith Curtis und Tobias Deml über Indiegogo finanzieren.

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Ein kurzer Trailer soll eine Vorschau auf den Film bieten. Er enthält Interviews mit dem Linux-Vater Linus Torvalds, dem Free-Software-Aktivisten Bradley Kuhn, dem Linux-Maintainer Greg Kroah-Hartman und der Vorsitzenden der Gnome-Foundation Karen Sandler. Und er erzählt davon, wo OSS überall zum Einsatz kommt, etwa bei der Nasa.

Buchvorlage

Die Buchvorlage zu dem Film lieferte Keith Curtis. Curtis war elf Jahre Programmierer bei Microsoft und beschäftigte sich seit seinem Weggang mit Linux. In seinem Buch "After the Software Wars" erläutert er die Unterschiede zwischen proprietärer Software und OSS aus seiner Sicht. Er beleuchtet Programmiersprachen wie Java oder C# ebenso kritisch wie die Rolle von großen Konzernen wie Apple, Google oder Microsoft, die Innovation eher verhindern als fördern.

Er ist davon überzeugt, dass offene Software und vor allem die dadurch mögliche breite Kooperation zu einer Renaissance der technischen Entwicklung führen wird und Projekte wie Weltraumfahrzeuge und sich selbst steuernde Automobile erst möglich machen wird.

Kein Propagandafilm

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Die Dokumentarfilmer wollten mit Software Wars objektiv mit dem Thema umgehen und "keinen Propagandafilm machen", schreiben sie. Sie möchten daher auch Hersteller proprietärer Software zu Wort kommen lassen. Mit dem über Indiegogo gesammelten Geld sollen weitere sieben Personen ihre Position im Film darlegen können. Google habe allerdings bereits ein Interview abgelehnt.

Auch der Aktivist Richard Stallman sollte in dem Film zu Wort kommen. Er sei allerdings nicht damit einverstanden gewesen, dass der Dokumentarfilm später auf Blu-ray erscheinen soll. Er habe auch darauf bestanden, in dem Film die Bezeichnung GNU/Linux statt Linux zu verwenden. Außerdem habe er durchsetzen wollen, dass seine Sicht der freien Software auch von den Machern in ihrem Film bekräftigt wird. Das lehnten Curtis und Deml ab.

Auf Blu-ray und im Kino

Die Filmemacher haben sich das Ziel gesetzt, 150.000 US-Dollar zu sammeln, um den Film fertigzustellen und auch die Nachproduktion und den Vertrieb zu finanzieren. Der 90-minütige Film soll schließlich auch in den Kinos laufen.

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leomar 11. Jan 2013

Finde das mit dem GNU/Linux gar nicht so schlecht: Jetzt wo ja auch andere Linuxe wie z...

Polynom 10. Jan 2013

Das Buch zum Film... ja, bestimmt schon vor dreißig Jahren ;-) und es steht (die gebunden...

michiw 09. Jan 2013

Der Trailer hat so viele schöne Szenen. Warum musste ausgerechnet dieser hässliche...



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