Abo
  • IT-Karriere:

Software-Update: Tesla-Autopilot 2.0 bis 130 km/h aktiv

Tesla verteilt die neue Autopilotversion 8.1 auf den Fahrzeugen, die mit der zweiten Generation der dazugehörigen Hardware ausgerüstet sind. Mittlerweile funktioniert der Autopilot bis 130 km/h, doch die Notbremsfunktion fehlt den Elektroautos noch immer.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla-Cockpit
Tesla-Cockpit (Bild: Andreas Donath)

Die neue Autopilot-Generation 8.1 wird per Onlineupdate bei allen Tesla Model S und Model X eingespielt, die seit Oktober 2016 gebaut wurden. Diese verfügen über die zweite Generation der Autopilothardware, die auf mehr Kameras und weitere Sensoren setzt, um sich im Verkehr zu orientieren.

Stellenmarkt
  1. S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG, Furtwangen im Schwarzwald
  2. Systemhaus Scheuschner GmbH, Hannover

Allerdings hat Tesla noch lange nicht alle automatisierten Fahrfunktionen aktiviert, die den Nutzern älterer Hardware zur Verfügung stehen.

Autos mit der zweiten Generation der Hardware nutzen nach dem Update eine Autosteer-Funktion, die bis 130 km/h (80 Meilen pro Stunde) aktiv ist. Die zuvor verwendete Funktion unterstützte nur bis 45 Meilen pro Stunde (72 km/h). Die Funktion soll die Fahrzeuge auf markierten Straßen auf der Spur halten. Außerdem arbeitet sie mit dem Abstandsregeltempomat zusammen, der abhängig vom Verkehr die Geschwindigkeit kontrolliert. Der Abstandsregelautomat bremst nicht nur, sondern gibt bei freier Strecke auch wieder Gas und berücksichtigt die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

Auch das sogenannte Lane Departure Warning funktioniert. Dabei sorgt ein Vibrationsalarm dafür, dass der Fahrer merkt, wenn er eine Spur ohne zu blinken verlässt. Die Funktion Auto Lane Change hingegen überholt bei freier Fahrt, wenn der Fahrer den Blinkerhebel setzt.

Mit "Summon" kann das Auto ein- und ausparken, ohne dass ein Fahrer am Steuer sitzt. Das klappt mit Hilfe des Funkfahrzeugschlüssels oder über die Tesla-App vom Smartphone aus.

Die Forward Collision Warning ist seit dem vergangenen Update vorhanden. Diese Funktion warnt, wenn das Elektroauto droht, mit einem anderen Fahrzeug zusammenzustoßen. Bremsen muss der Fahrer aber nach wie vor selbst. Auch im Update 8.1 fehlt das Notbremssystem weiter.

In Version 8.1 gibt es weitere neue Features, darunter die Möglichkeit, die Standardöffnungshöhe der Falcon-Wing-Türen im Modell X zu reduzieren oder die Vordersitzkopfstützen anzupassen. Die neue Software wird über ein Over-the-Air-Software-Update eingespielt und ist kostenfrei.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 204,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Doubleslash 01. Apr 2017

Dieser Post ist nicht negativ, abwertend oder als Angriff auf Teslas Marketing gemeint...

iToms 30. Mär 2017

Und jeder Tesla verfügt über ein LTE-Modem (neuere Generation) oder UMTS (ältere Generation)

frantonis 30. Mär 2017

dass der Autopilot ab 130 km/h abgeschaltet wird. Unterhalb dieser Geschwindigkeit ist...

Tigerf 30. Mär 2017

Mit solchen Autos will ich bei 130 nicht eine Autobahn teilen müssen. Bleibt nur noch die...

thinksimple 30. Mär 2017

Eigentlich ist Tesla da hinter den anderen Herstellern.Meine Meinung.


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
  2. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
  3. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

    •  /