Anti-Virus: John McAfee tot im Gefängnis aufgefunden

John McAfee ist tot in einer Gefängniszelle gefunden worden. Ihm drohte eine Auslieferung von Spanien in die USA.

Artikel veröffentlicht am ,
John McAfee (1945-2021)
John McAfee (1945-2021) (Bild: Gage Skidmore/CC-BY-SA 3.0)

Der US-Software-Unternehmer John McAfee ist in einer spanischen Gefängniszelle tot aufgefunden worden. Das berichteten mehrere spanische Medien, darunter El País, unter Berufung auf die Polizei. Eine Beteiligung Dritter am Tod des 75-Jährigen werde derzeit ausgeschlossen, hieß es.

Stellenmarkt
  1. Specialist (m/w/d) Modern Workplace
    IT4IPM GmbH, München
  2. Systemverantwortlicher (m/w/d) Modul - Ultrasonic Parking Functions
    IAV GmbH, Berlin, Chemnitz, Gifhorn
Detailsuche

McAfee war durch das gleichnamige Antivirus-Unternehmen bekanntgeworden. Schon seit 1994 war er allerdings nicht mehr an seiner Firma beteiligt, die Intel übernommen hatte.

Kurz vor seinem Tod stimmte das Oberste Gericht Spaniens seiner Auslieferung in die USA zu. Der Unternehmer sollte sich dort wegen Steuerhinterziehung verantworten. Er hätte noch Berufung gegen die Auslieferungsverfügung einlegen können.

McAfee war seit 2020 in Spanien in Haft. Ihm wird vom US-Bundesstaat Tennessee vorgeworfen, Einnahmen nicht versteuert zu haben, die durch den Rechteverkauf an seiner Lebensgeschichte erzielt wurden. Im Falle einer Verurteilung hätten McAfee bis zu 30 Jahre Haft gedroht.

McAfee schon mehrmals im Konflikt mit der Justiz

Golem Akademie
  1. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Drei-Tage-Workshop
    19.-21.07.2022, Virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

US-Ermittler warfen McAfee und seinem ebenfalls angeklagten Berater und Leibwächter vor, Millionen von US-Dollar durch Gaunereien mit Kryptowährungen erschwindelt zu haben.

2012 hatte McAfee durch eine abenteuerliche Flucht durch den Dschungel Schlagzeilen gemacht, als nach der Ermordung seines Nachbarn in Belize nach ihm gefahndet worden war.

Anmerkung der Redaktion:

Golem.de berichtet sehr behutsam über das Thema Suizid. Denn es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Arten der Berichterstattung durch Identifikation Nachahmungstaten zur Folge haben, gerade wenn der Betroffene eine prominente Person ist. Haben Sie selbst Suizidgedanken oder suchen Hilfe als Angehöriger, finden Sie professionelle Hilfe etwa bei der Telefonseelsorge unter den Rufnummern 0800/1110111 und 0800/1110222 oder im Internet. Weitere Informationen finden Sie über die Seiten der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ptepic 02. Jul 2021

Oder eher ;-)

Tuxee 25. Jun 2021

Es müsste Rita Hayworth sein...

Pantsu 24. Jun 2021

Ich finde eher, dieser Hinweis auf die Hotline könnte unterbewusste Suizidgedanken...

Trockenobst 24. Jun 2021

Mein Name ist Napoleon und dein Land gehört mir. Wie du hast kein Heer, keinen Schutz...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
LG HU915QE
Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung

LG hat einen Kurzdistanzprojektor mit Lasertechnik vorgestellt. Der HU915QE erzeugt ein riesiges Bild und steht dabei fast an der Wand.

LG HU915QE: Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung
Artikel
  1. Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets: Was Fahrgäste wissen müssen
    Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets
    Was Fahrgäste wissen müssen

    Das 9-Euro-Ticket für den ÖPNV ist beschlossene Sache, Verkehrsverbünde und -unternehmen sehen sich auf den Verkaufsstart in diesen Tagen gut vorbereitet. Doch es gibt viele offene Fragen.

  2. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle
    Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
    Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle

    Ursprünglich hat die Sozialdemokratin die geplante EU-Überwachung des Internets befürwortet. Nun sagt sie etwas anderes zur Chatkontrolle.

  3. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /