Software: Tesla deaktiviert Autopilot-Funktionen bei Gebrauchtwagen

Tesla hat bei einem Gebrauchtwagen teure Funktionen entfernt, die beim Kauf noch aktiviert waren: den erweiterten Autopiloten und Full Self Driving. Das sorgt beim neuen Besitzer für verständlichen Ärger.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Werbung für Full Self Driving
Werbung für Full Self Driving (Bild: Tesla)

In den USA hat ein Kunde einen Tesla Model S als Gebrauchtwagen beim Händler erworben, bei dem die Funktionen "Erweiterter Autopilot" und "Volles Potenzial für autonomes Fahren" (FSD, Full Self Driving) aktiviert waren. Doch kurz nach der Übernahme des Wagens schaltete Tesla die Funktionen ab. Die Begründung gegenüber dem erbosten Käufer und dem Gebrauchtwagenhändler: Die Funktionen seien nicht bezahlt worden. Sie könnten erst wieder aktiviert werden, wenn der neue Eigentümer entweder eine Quittung vorzeige, die den Kauf durch einen früheren Eigentümer belege oder er die Funktion selbst erwerbe. Nach einem Bericht von Jalopnik soll die Funktion aktuell 8.000 US-Dollar kosten.

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Das Fahrzeug stammt aus einer Auktion, die Tesla selbst durchführte. Dabei wurden Rückläufer versteigert. Warum die Autopilot-Funktionen damals aktiviert waren, ist nicht bekannt.

Das Forum Tesla Motors Club listet ebenfalls zahlreiche Fälle auf, in denen die Funktion Full Self Driving auf einmal von den Fahrzeugen verschwand, später jedoch nach Beschwerden wieder aktiviert wurde. Es handelte sich jedoch nicht um Fahrzeuge, die gerade den Eigentümer wechselten.

Mittlerweile meldete sich der Verkäufer persönlich bei Jalopnik. Er verkaufe Dutzende von Teslas pro Jahr und hätte einen seinem Schwiegervater verkauft. Es handelte sich um ein Modell X P90D mit dem Ludicrous-Geschwindigkeitspaket. 60 Tage nach dem Kauf des Autos entfernte Tesla dieses Geschwindigkeitspaket. Auf Beschwerden teilte der Hersteller mit, die Option sei nie bezahlt worden.

Nachtrag vom 11. Februar 2020, 7:43 Uhr

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Tesla reaktiviert den erweiterten Autopiloten und Full Self Driving bei den betroffenen Model S, wie der Fahrer online bestätigte. Das Unternehmen berief sich seinen Angaben nach auf eine Fehlkommunikation, die nicht beabsichtigt war.

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berritorre 12. Feb 2020

hahahahaha

demon driver 12. Feb 2020

Allem anderen stimme ich zu, aber speziell dieser eine Vorwurf ist ein wenig unseriös...

My1 11. Feb 2020

dann anderes beispiel. klima ist (oder war) nicht überall immer serie, wenns jetzt aber...

Dwalinn 11. Feb 2020

Das Ergebnis hätte es vor rund 100 Kommentaren auch geben können ^^



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