Software: SAS-Institute-Gründer sagen Verkauf an Broadcom ab

Den betagten Gründern des Softwareunternehmens SAS gefällt die Unternehmenskultur bei Broadcom nicht. Die beiden Milliardäre und Entwickler verkaufen doch nicht.

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Werbebild von SAS Institute (Bild: SAS Institute)

Die Gespräche mit Broadcom zum Kauf von SAS Institute sind beendet worden, weil die Gründer des Softwareunternehmens SAS Institute ihre Meinung geändert haben. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise. Ob es weitere Bewerber für eine Übernahme gibt, ist unklar.

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Dem Bericht zufolge änderten Jim Goodnight (78) und John Sall (73), die SAS vor Jahrzehnten mitgegründet haben und das Unternehmen immer noch führen, ihre Meinung. Die Unternehmenskultur von SAS Institute mit seinem weitläufigen Campus in North Carolina, wo ein Discgolfplatz für das Frisbeesportspiel und ein eigenes Yogastudio betrieben werden, passe nicht zu dem effizienzorientierten Broadcom, sagten einige mit der Angelegenheit vertraute Personen dem Wall Street Journal.

Der Chiphersteller Broadcom wollte den Analytics-Anbieter SAS Institute für 15 bis 20 Milliarden US-Dollar kaufen. SAS wird privat geführt und entwickelt Analyse-, Business-Intelligence- und Datenmanagement-Software. Das 1976 gegründete Unternehmen hat über 12.000 Beschäftigte.

Broadcom ist ein Hersteller von SoCs sowie von Bluetooth-, Ethernet- und WLAN-Chips ohne eigene Fertigung. Der Konzern betreibt jedoch seit Jahren Übernahmen im Softwarebereich, die hohe Milliardenbeträge kosten.

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Im Jahr 2018 kaufte Broadcom überraschend CA Technologies. Broadcom zahlte 20 Prozent Aufpreis auf den Börsenkurs von CA, insgesamt 18,9 Milliarden US-Dollar. Danach erwarb Broadcom im August 2019 die Business-Sparte von Symantec für 10,7 Milliarden US-Dollar, nachdem der Kauf des gesamten Unternehmens gescheitert war.

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