Software: SAP verhängt ein Sparprogramm in Deutschland

SAP will durch einen Einstellungsstopp und Streichungen bei den Dienstreisen Geld sparen. Die Gewinnziele für 2017 werden sonst wegen der Kosten der aktienbasierten Vergütung nicht erreicht.

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Proteste gegen Standortschließung im Jahr 2016
Proteste gegen Standortschließung im Jahr 2016 (Bild: IG Metall München)

SAP will mit einem Sparprogramm bis Ende 2017 die Gewinnziele für das Gesamtjahr erreichen. Das geht aus einem internen Dokument des Executive Board des Softwarekonzerns hervor, das der Wirtschaftswoche vorliegt. Die Safeguarding Measures sind laut dem Bericht "streng vertraulich".

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SAP wollte den Bericht auf Anfrage der Wirtschaftswoche weder bestätigen noch dementieren. Das Programm erlässt eine Art Einstellungsstopp: "Alle externen Stellenangebote werden zentral auf den ersten Januar 2018 verschoben." Dazu kommen Einschränkungen bei Dienstreisen: "Ein strenges Nein zu nicht-kundenorientierten Reisen gilt ab sofort", heißt es in dem Papier.

SAP: Aktienbasierte Vergütung

SAP-Chef Bill McDermott wolle mit dem Sparprogramm die Gewinnziele für das Gesamtjahr 2017 erreichen: Im aktuellen Quartalsbericht war der Gewinn um 18 Prozent auf 666 Millionen Euro gesunken. Der Kurs der SAP-Aktien war stark gestiegen, weshalb die aktienbasierte Vergütung von Managern und Beschäftigten mehr Geld kostet.

Im Januar 2016 wurden zuletzt bei SAP über ein Abfindungsprogramm 600 Arbeitsplätze abgebaut. Am härtesten traf der Stellenabbau mit 400 Beschäftigten die SAP Deutschland (SAP LGD), wo 5.000 Menschen arbeiteten. Das Abfindungsprogramm wurde wegen der großen Nachfrage ausgebaut und die Finanzen deutlich erhöht.

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SAP wollte im Januar 2016 weltweit rund 2.200 Stellen streichen, etwa drei Prozent der Beschäftigten waren betroffen. Laut einem Medienbericht würden damit in Europa 7,5 Prozent der SAP-Jobs abgebaut. Betroffen sind Abteilungen wie Product & Innovation und Global Service & Support.

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