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Software: Oracle kauft Netsuite für 9,3 Milliarden US-Dollar

Oracle übernimmt den Konkurrenten Netsuite. Oracle-Gründer Larry Ellison ist zugleich mit 40 Prozent größter Aktionär von Netsuite, was Kritiker seine Interessen bei dem Kauf hinterfragen lässt.

Artikel veröffentlicht am ,
Larry Ellison
Larry Ellison (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Oracle kauft den Softwarehersteller Netsuite für 9,3 Milliarden US-Dollar. Das gab Oracle am 28. Juli 2016 bekannt. Netsuite bietet Cloud-basierte Unternehmenssoftware an. Die Übernahme soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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Oracle-Gründer und Verwaltungsratschef Larry Ellison ist zusammen mit seiner Familie mit 40 Prozent der Anteile Hauptaktionär von Netsuite. Fragen zu dem persönlichen Engagement von Ellison in beiden Unternehmen wurden von Oracle heute nicht beantwortet. Über die Übernahme gab es seit Monaten Gerüchte.

Ex-Oracle-Manager Zach Nelson ist Netsuite-Chef

Vorstandschef von Netsuite ist der ehemalige Oracle-Manager Zach Nelson. Netsuite wurde 1998 in San Mateo, Kalifornien, gegründet. Der Softwarehersteller hat rund 4.600 Beschäftigte.

Oracle zahlt 109 US-Dollar pro Aktie, ein Aufschlag von 19 Prozent zum letzten Schlusskurs von Netsuite an der Börse am Mittwoch von 91,57 US-Dollar.

In der Netsuite Business Suite sind Buchhaltung, Warenwirtschaft, Projektsystem, Customer Relationship Management und E-Commerce enthalten. Unternehmen können die komplette Business Suite einführen oder mit einem Teilmodul beginnen. Oracle hat Softwareprodukte in den gleichen Bereichen.

Oracle-Chef Mark Hurd kündigte umfangreiche Investitionen in die Produktentwicklung und die globale Verbreitung von Netsuite an. Angaben zur Struktur des künftigen Managements und dem in solchen Fällen üblichen Stellenabbau wurden nicht gemacht. Netsuite hat mehr Kunden als Oracle bei kleineren Unternehmen und ist bisher hauptsächlich in den USA aktiv.



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