Software-Optimierung: Was AMD aus einem Jahr mit Ryzen gelernt hat

Innerhalb der vergangenen Monate hat AMD mit Spieleentwicklern zusammengearbeitet, um die Software besser für die Ryzen-CPUs zu optimieren. Manches davon ist trivial, anderes erfordert ein Umdenken.

Artikel veröffentlicht am ,
Performance-Steigerungen bei Ryzen
Performance-Steigerungen bei Ryzen (Bild: Computerbase)

AMDs Ryzen-CPUs sind seit rund einem Jahr im Handel erhältlich und die nächste Generation erscheint in wenigen Wochen. Der Hersteller hat dies zum Anlass genommen, auf der Entwicklerkonferenz GDC 2018 zu erläutern, welche Software-Optimierungen per Entwicklungsumgebung und durch Änderungen am Code zu einer besseren Performance auf den Chips führen.

Beispiele, bei welchen Titeln AMD mit den Studios so die Leistung erhöhen konnte, gibt es mehrere: Bei Ashes of the Singularity hat Oxide Games etwa 30 Prozent herausgeholt, Dota 2 von Valve erhielt ein besseres Threading, bei Rise of the Tomb Raider wurden von Nixxes die Rendering-Tasks für zusätzliche 25 Prozent optimiert und bei Total War Warhammer steigerte Creative Assembly die Geschwindigkeit um 10 Prozent.

Grundsätzlich empfiehlt AMD, die aktuelle Version von Visual Studio zu verwenden, also 2017 statt 2015. Alleine durch die bessere Unterstützung und einen behobenen Fehler profitieren die Ryzen-CPU bereits deutlich. Bei der Abfrage der Anzahl der Kerne, die ein Spiel nutzen soll, rät der Hersteller dazu, die physische statt die logische zu nehmen. Ansonsten kann das Simultaneous Multithreading dafür sorgen, dass zwei Prozesse um Cache-Zugriffe konkurrieren, was die Leistung verringert.

Ein anderes Problem war gerade bei den Threadripper-Chips mit bis zu 16 Kernen und 32 Threads, dass Entwickler so viele logische Cores schlicht nicht erwartet haben. Als Resultat stürzten einige Titel einfach beim Start ab, erst nach einem Patch liefen sie fehlerfrei.

AMD legt den Studios nahe, möglichst wenige parallele Non-Temporal Streams zu nutzen und in einigen Extremfällen sind Leistungszuwächse um mehrere Faktoren erzielbar, etwa durch Spinlocks. Grundsätzlich zeigte das vergangene Jahr, dass CPUs auf Optimierungen angewiesen sind und die Performance in Spielen vor zwölf Monaten mehr über den Stand der Software denn über die Leistung des Prozessors aussagte.

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Sarkastius 29. Mär 2018

Ich habe selber schon mit einem Strommessgerät einen ryzen getestet. R7 1700 mit prime95...

ArcherV 25. Mär 2018

Sag das nicht zu laut. Ich höre schon die Horde von AMD Trolle welche in deine Richtung...

Anonymer Nutzer 23. Mär 2018

genau so stelle ich mir das auch vor, ht/smt kümmert sich während des spielens um alle...

DAASSI 23. Mär 2018

Auf der letzten LAN habe ich mich mit meinen 1600X auch mal kurz gewundert, warum es...



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