• IT-Karriere:
  • Services:

Software: Microsofts Open Service Mesh ist quelloffen

Das Open Service Mesh soll von der Microsoft-Community erweitert werden. Auch die Grundlagen des Produkts sind größtenteils quelloffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsofts Service-Mesh hält die Software-Infrastruktur zusammen.
Microsofts Service-Mesh hält die Software-Infrastruktur zusammen. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Microsoft hat das Open Service Mesh vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein quelloffenes Service Mesh, mit dessen Hilfe diverse Microservices in Unternehmensumgebungen untereinander kommunizieren können. Das OSM wird cloudbasiert auf Microsofts Azure-Servern und mit dem ebenfalls quelloffenen Envoy-Proxy ausgeführt. Die Basis der Software läuft auf dem recht weit verbreiteten Containerorchestrierungstool Kubernetes. Für den Betrieb ist ein entsprechender Kubernetes-Cluster mit Version 1.15.0 oder neuer erforderlich.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Berlin
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg

OSM teilt sich in zwei verschiedene Ebenen auf: Die Data Plane führt Zugriffskontrollrichtlinien aus, setzt Routing-Richtlinien zwischen den verschiedenen Microservices um und sammelt Metriken, die von den Diensten etwa für Fehlerfindung zurückgegeben werden.

Über die Control Plane werden Regeln auf der Data Plane kontinuierlich aktualisiert und deren Zustand in regelmäßigen Intervallen geprüft, damit die Data Plane mit möglichst wenig Downtime weiterlaufen kann. Konfigurationen können Unternehmen über das Service Mesh Interface (SMI) durchführen.

Mailing-Listen und Community-Calls

Microsoft ermutigt die Community dazu, sich an dem Open-Source-Projekt zu beteiligen. Bisher gibt es etwa eine Mailing-Liste. Außerdem werden Pull-Requests und Issues im auf Github veröffentlichten Repository zusammengefasst. Künftig will Microsoft einen eigenen Slack-Channel und öffentliche Community-Calls zum Produkt einführen. Bisher wurden diese beiden Punkte aber noch nicht umgesetzt.

Auf Github stellt das Unternehmen eine Demokonfiguration von OSM bereit. Dazu wird eine Anleitung für das Einrichten der Software geliefert. Interessierte können sich OSM also zunächst testweise anschauen. Das ist für einen praktischen Einsatz sinnvoll, schließlich sind Service Meshes ein wichtiger Bestandteil der Softwareinfrastruktur von Unternehmen, die auf Microservices setzen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€

Folgen Sie uns
       


Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen - aber das gelingt oftmals nicht. Überraschenderweise spielen Siri, Google Assistant und Alexa bei gleichen Sprachbefehlen andere Sachen, obwohl alle auf Apple Music zugreifen.

Sprachsteuerung mit Apple Music im Vergleich Video aufrufen
Summit Lite im Test: Auch Montblancs günstige Smartwatch ist zu teuer
Summit Lite im Test
Auch Montblancs "günstige" Smartwatch ist zu teuer

Montblancs Summit Lite ist eine Smartwatch für Fitnessbegeisterte, die nach echter Uhr aussieht. Den Preis halten wir trotz hervorragender Verarbeitung für zu hoch.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Soziales Netzwerk Bei Facebook entsteht eine Smartwatch im Geheimen
  2. Wearable Amazfit bringt kompakte Smartwatch für 100 Euro
  3. T-Touch Connect Solar Tissots Smartwatch ab 935 Euro in Deutschland verfügbar

Börse: Was zur Hölle ist ein SPAC?
Börse
Was zur Hölle ist ein SPAC?

SPACs sind die neue Modewelle an der Börse: Firmen, die es eigentlich nicht könnten, gehen unter dem Mantel einer anderen Firma an die Börse. Golem.de hat unter den Mantel geschaut.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Wallstreetbets Trade Republic entschuldigt sich für Probleme mit Gamestop
  2. Tokyo Stock Exchange Hardware-Ausfall legte Tokioter Börse lahm

No-Regret-Infrastruktur: Wasserstoffnetze für Stahl und Chemie
No-Regret-Infrastruktur
Wasserstoffnetze für Stahl und Chemie

Die Organisation Agora Energiewende schlägt vor, sich beim Bau von Wasserstoffleitungen und Speichern zunächst auf wenige Regionen zu konzentrieren.
Von Hanno Böck

  1. Brennstoffzellenfahrzeug Fraunhofer IFAM entwickelt wasserstoffspeichernde Paste
  2. Wasserstoff Lavo entwickelt Wasserstoffspeicher fürs Eigenheim
  3. Energiewende EWE baut einen Wasserstoffspeicher bei Berlin

    •  /