Software: Kein Bahnverkehr nach IT-Problemen in den Niederlanden

Nach Fehlern in der Software zur Planung war in den Niederlanden kein Zugverkehr mehr möglich. Die Beteiligten setzten auf einen Neustart.

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Der Bahnverkehr kam in den Niederlanden komplett zum Erliegen. (Symbolbild)
Der Bahnverkehr kam in den Niederlanden komplett zum Erliegen. (Symbolbild) (Bild: Nicolas Economou via Reuters Connect)

Am Sonntag, 3. April, ist der Bahnverkehr in den Niederlanden völlig zum Erliegen gekommen. Als Grund gibt die staatliche Eisenbahngesellschaft der Niederlande, Nederlandse Spoorwegen, einen Softwarefehler an, der bereits am Morgen Probleme gemacht haben soll. Die Störung konnte nicht im laufenden Betrieb behoben werden. Betroffen gewesen sein soll laut Medienberichten auch der internationale Fernverkehr in dem Land, was die Gesellschaft jedoch in ihrer Mitteilung verneint.

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Konkrete Ursache war laut einer Mitteilung der Nederlandse Spoorwegen das System, das Echtzeitplanungen für den Eisenbahnverkehr vornimmt - für die Züge selbst wie auch für das Personal. Das System sei wichtig für einen "sicheren und plangemäßen Ablauf". Sollte es zu einzelnen Ausfällen oder Problemen im Betrieb kommen, ermögliche das System eigenständige Anpassungen. Dazu dürften Umleitungen oder Ähnliches gehören. All das sei durch den Ausfall aber nicht mehr möglich gewesen. Details dazu, was den Fehler ausgelöst hat, gibt es derzeit nicht.

Entsprechende Informationen konnten den Fahrgästen laut dem niederländischen Rundfunk (NOS) darüber hinaus nicht gegeben werden. Der Reiseplaner zeigte demnach schlicht falsche Hinweise an. Über mehrere Stunden hinweg sei es auch nicht möglich gewesen, aktuelle Reiseinformationen an den Bahnhöfen anzuzeigen.

Dem Bericht zufolge begannen die Softwareprobleme etwa gegen 12 Uhr mittags. Anfangs gingen die Nederlandse Spoorwegen noch davon aus, dass der Fehler bis etwa 17 Uhr behoben sein könnte. Dieser Zeitpunkt ist später auf 20 Uhr verschoben worden. Letztlich entschied sich der Betreiber dazu, den Zugverkehr wegen der "beträchtlichen Einschränkungen" komplett für den Tag einzustellen. Dazu heißt es: "Um zuverlässig starten zu können, müssen die Systeme aktualisiert und die Züge an den richtigen Ort gebracht werden. Das braucht Zeit."

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