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Software Gardening:
Nachhaltige Software bleibt auf Dauer aktuell

Wenn Software nachhaltig sein soll, wird das Lebenszyklus-Modell schief. Besser passt die Metapher vom Software Gardening.
/ Christiane Schulzki-Haddouti
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Ob Garten oder Software - beides ist schöner, wenn es gepflegt ist. (Bild: Pixabay)
Ob Garten oder Software - beides ist schöner, wenn es gepflegt ist. Bild: Pixabay

Software Gardening(öffnet im neuen Fenster) hat sich als Begriff eingebürgert, um einen anderen Umgang mit der Entwicklung und Pflege von Software praxisnah beschreiben zu können. Er hilft, die Herausforderungen an Softwareentwicklung und -management anders zu denken. Wer die Metapher versteht, wird das laufende System als einen Garten betrachten und den Code als Blumen. Entscheidend ist, dass Software als lebendiges System wahrgenommen wird, das Aufmerksamkeit und Pflege bedarf.

Nachhaltigkeit wird angesichts immer komplexerer und fehleranfälliger IT-Strukturen für viele Unternehmen zu einem wichtigen Entwicklungs- und Entscheidungskriterium. Bereits die Entwicklung nachhaltiger Software ist für das Management mit besonderen Herausforderungen verbunden. Denn mit herkömmlichen Lebenszyklus-Modellen lässt sich die Entwicklung von Software nicht lebensnah abbilden. Ein typischer Lebenszyklus von digitalen Gütern besteht etwa darin, Daten zu erzeugen, diese zu nutzen, zu teilen, zu verbessern und zur Verfügung zu stellen.

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