Software-Entwicklung: Spring Boot meets Visual Studio Code

Spring Boot ist derzeit wohl das beliebteste Java-Framework. Wir haben ausprobiert, wie es mit Microsofts Visual Studio Code zusammenarbeitet.

Eine Anleitung von Dirk Koller veröffentlicht am
Spring ist ein Open-Source-Framework für Java.
Spring ist ein Open-Source-Framework für Java. (Bild: Montage: Golem.de)

Das Java-Framework Spring Boot eignet sich hervorragend zur Entwicklung von Webanwendungen oder REST-APIs. Mit der Spring Tool Suite (STS) von Pivotal (inzwischen VMWare) und der IntelliJ Idea von Jetbrains stellt es zudem leistungsfähige Entwicklungsumgebungen bereit.

Inhalt:
  1. Software-Entwicklung: Spring Boot meets Visual Studio Code
  2. Syntax-Highlighting und Auto-Complete in VS Code

Sie bieten tolle Unterstützung in Sachen Projekterzeugung, Code-Highlighting, Code-Completion, Refactoring, Debugging und Source Code Management; allerdings sind es große und eher schwergewichtige IDEs. Bei der täglichen Arbeit mag das vielleicht gar nicht auffallen, wohl aber, wenn man sie mit anderen IDEs vergleicht - etwa bei der Entwicklung einer Vue- oder Angular-App mit Visual Studio Code (VS Code).

Der in Javascript geschriebene Source-Code-Editor ist unglaublich schnell - die Startzeit etwa beträgt bei mir eine Sekunde. STS gönnt sich dafür satte 13 Sekunden. Das UI ist durchdacht und aufgeräumt. Ein Marktplatz mit Tausenden Erweiterungen hilft, den Editor an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Unter ihnen finden sich auch einige Spring-Boot-Extensions. Kann man damit ernsthaft Spring-Boot-Anwendungen entwickeln? Ein Selbstversuch.

Generieren eines Spring-Projekts

Spring-Boot-Projekte generiert man in der Regel mit dem Initializr, egal in welcher IDE. Das funktioniert wahlweise über die Webseite, die REST-API oder indem man die frei verfügbaren Jars nutzt, um eine eigene Instanz des Code-Generators zu betreiben. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch für VS Code eine Initializr-Erweiterung existiert, sie heißt Spring Initializr Java Support.

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Nach ihrer Installation findet sich in der Kommandopalette (Ctrl + Shift + P) unter anderem der Eintrag Spring Initializr: Create a Maven Project... Nach Auswahl der Option werden die erforderlichen Projektparameter wie Spring-Boot-Version, Sprache, ArtifactId oder die gewünschten Abhängigkeiten abgefragt.

  • Die Abfrage der Projektparameter im Kommandopaletten-Wizard (Screenshot: Dirk Koller)
  • Das generierte Projekt in Visual Studio Code (Screenshot: Dirk Koller)
  • Debugging einer Spring-Boot-Anwendung mit VS Code (Screenshot: Dirk Koller)
Die Abfrage der Projektparameter im Kommandopaletten-Wizard (Screenshot: Dirk Koller)

Schließlich wird das Projekt im Dateisystem gespeichert und lässt sich auf Knopfdruck in einer neuen VS-Code-Instanz öffnen. In der Explorer-View finden sich die gleichen Dateien wie nach Erzeugen des Projekts mit der Spring Tool Suite.

Spring Boot 2: Moderne Softwareentwicklung mit Spring 5
  • Die Abfrage der Projektparameter im Kommandopaletten-Wizard (Screenshot: Dirk Koller)
  • Das generierte Projekt in Visual Studio Code (Screenshot: Dirk Koller)
  • Debugging einer Spring-Boot-Anwendung mit VS Code (Screenshot: Dirk Koller)
Das generierte Projekt in Visual Studio Code (Screenshot: Dirk Koller)

Im weiteren Projektverlauf kommt sicher irgendwann der Moment, wo man dem Projekt weitere Abhängigkeiten zufügen möchte. Das ist kein Problem, denn der Dialog lässt sich über die Kommandopalette erneut öffnen (Spring Initializr: Add Starters...).

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Syntax-Highlighting und Auto-Complete in VS Code 
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