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Software-Entwickler: Welche Programmiersprache soll ich lernen?

Python, C, C++, Javascript, HTML, CSS, Java, Ruby oder PHP? Einsteiger tun sich oft schwer mit der Entscheidung, welche Programmiersprache sie als Erstes lernen sollen. Der Weg zur Antwort führt über jede Menge weitere Fragen.

Artikel von André Schade veröffentlicht am
Programmieren ist nicht leicht, egal in welcher Sprache.
Programmieren ist nicht leicht, egal in welcher Sprache. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Am Anfang einer Karriere in der Software-Entwicklung ist es nicht leicht zu entscheiden, welche Technologiewahl für die Gegenwart und Zukunft die richtige ist. Einsteiger fragen mich immer wieder: Welche Programmiersprache hat Zukunft, welche ist nur ein Hype? Für welche soll ich mich entscheiden?

Inhalt:
  1. Software-Entwickler: Welche Programmiersprache soll ich lernen?
  2. Javascript, HTML, CSS, Java, Ruby oder PHP?

Auf diese Fragen gibt es nicht die eine allgemeingültige Antwort. Letztlich geht es um persönliche Vorlieben. Einsteiger sollten sich mit ihrer Wahl und dem gewählten Umfeld wohlfühlen und Spaß haben. Man kann aber die richtigen Fragen stellen und Aspekte berücksichtigen, um sich seiner individuellen Antwort zu nähern.

Programmieren ist nicht leicht, egal in welcher Sprache. Wählt man am Anfang eine eher leichte Sprache, die schnelle Erfolge verspricht, steigert das die Motivation dranzubleiben und den Frust zu reduzieren. Allerdings muss man sich die Entscheidung auch nicht zu schwer machen. Die erste Programmiersprache, die man lernt, wird die schwierigste und nicht die letzte sein, das steht fest! Wer einmal mit dem strukturellen Denken vertraut ist und die einzelnen Konzepte hinter der Programmierung verstanden hat, dem wird das Erlernen einer neuen Sprache leichter fallen. Im Prinzip spielt es daher keine allzu große Rolle, mit welcher Programmiersprache man beginnt, solange man sich mit ihr wohlfühlt.

Oberflächlich und ausschließlich über Frameworks und Libraries mit einer Programmiersprache zu arbeiten, funktioniert am Anfang gut und hilft, schnell und relativ leicht erste Ergebnisse zu erzielen. Je genauer man die zugrundeliegenden Konzepte verstehen lernt, desto schneller oder einfacher kann man sowohl Eigenheiten und Skills für einen professionellen Umgang mit einer Sprache als auch die Grundlagen einer neuen Sprache erlernen.

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Das ist insofern wichtig, da irgendwann ein Punkt in der Karriere kommen wird, an dem man eine andere Programmiersprache benutzen will oder muss. Die Tech-Welt dreht sich schnell und nicht selten gibt es für jede technische Herausforderung eine Vielzahl unterschiedlicher Lösungen. Aus diesem Grund ist es für die Laufbahn als Software-Entwickler wichtig, stets neugierig und vor allem offen für Neues zu sein. Dinge auszuprobieren und zu lernen, gehört zum Alltag.

Schritt 1: eine grobe Annäherung an die Programmiersprache

Die Auswahl einer ersten Sprache hängt hauptsächlich davon ab, welche Projekte einen in der Zukunft beruflich erfüllen könnten. Die Sprache sollte deshalb nicht aufgrund ihrer Anfängerfreundlichkeit gewählt werden, sondern nach der Art von Projekten, an denen man später arbeiten möchte. Will man Web-Seiten bauen (HTML, CSS, Javascript), im Data-Umfeld (Python, R) arbeiten oder Embedded-Lösungen entwickeln (C++, C)?

Auch die folgenden Fragen sind wichtig: Gibt es eine etablierte Community und umfangreiche Dokumentation rund um die Technologie? Ist abzusehen, dass die Sprache auch in Zukunft eine weite Verbreitung haben wird? Kann die Sprache als Baustein dienen, um später eine weitere zu erlernen? Kann man sich selbst einen Lehrplan erstellen, um sich in einer bestimmten Sprache effizient weiterzuentwickeln? Konkrete Projektmeilensteine helfen in der Regel sehr, das eigene Wissen zu testen. Wer diese allein bewältigen kann, ist den meisten Leuten einen Schritt voraus.

Wer diese groben Einordnungen für sich getroffen hat, kann anfangen, sich mit den konkreten Sprachen zu befassen. Schauen wir uns doch einmal die Unterschiede zwischen den am meisten genutzten Programmiersprachen an:

Schritt 2: Welche Programmiersprache kann was?

Python ist eine fast auf den ersten Blick verständliche Programmiersprache und die richtige Wahl, wenn man im Data-Bereich oder im Web-Backend arbeiten möchte. Python ist einfach und hat großartige Einsatzmöglichkeiten, auch ohne pedantische Genauigkeit in der Syntax. Selbst nach Jahren ist sie weit verbreitet.

C stellt eine sehr solide Grundlage zur Verfügung, die später beim Erlernen weiterer Sprachen hilfreich ist. Mit C lernt man richtig programmieren und sieht unmittelbar, wie ein Programm mit der Hardware interagiert. Die Sprache erfordert viel Disziplin beim Programmieren und schult sehr gut für die Zukunft. C und die objektorientierte Variante C++ sind weit verbreitet im Bereich Internet of Things (IoT), in der 3D-Programmierung sowie in der Spieleentwicklung und spielen eine große Rolle beim Zusammenwachsen von IT und Ingenieurwesen, beispielsweise im Bereich von Maschinensteuerungen und Robotik.

Javascript, HTML, CSS, Java, Ruby oder PHP? 
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Mutti_Java 10. Dez 2018

Naja, die Frage wozu diese ganzen Portale ist ein wenig albern. Ich finde...

boxcarhobo 08. Okt 2018

Oh, you sweet summer child...

chriskoli 05. Okt 2018

Nicht jeder C# oder Java Entwickler hat Probleme mit C/C++. Das kann man so pauschal...

chriskoli 05. Okt 2018

Da gebe ich dir vollkommen recht. Hast du mal über Online Kurse nachgedacht? Manchmal...

Pascal76 30. Sep 2018

Bevor sich irgendjemand in die Tiefen des Programmierens einarbeitet, sollte er auch das...


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