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Software:
Energieeffizienz beginnt im Code

Software ist ein unterschätzter Faktor bei Green IT. Doch sie bestimmt, wie effizient Hardware arbeitet – mit Folgen für Kosten, Verbrauch und Nachhaltigkeit.
/ Otto Geißler
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Der Energieverbrauch von Software bleibt meist unsichtbar. (Bild: Pixabay / Montage: Golem.de)
Der Energieverbrauch von Software bleibt meist unsichtbar. Bild: Pixabay / Montage: Golem.de

Wenn über Energieeffizienz gesprochen wird, stehen meist Hardware, Kühlung oder Architekturen von Rechenzentren im Fokus. Prozessoren werden sparsamer gemacht, Serverdichten optimiert, Abwärme intelligenter genutzt – doch Software gilt häufig als abstrakte Ebene, deren Energiebedarf sich quasi automatisch aus der zugrunde liegenden Hardware ergibt. Tatsächlich entscheidet Software jedoch in hohem Maße darüber, wie effizient Hardware genutzt oder ob sie dauerhaft im energetisch ungünstigen Bereich betrieben wird.

Jede Software instruiert Hardware, bestimmte Operationen auszuführen, Speicher zu reservieren, Daten zu übertragen oder Prozesse parallel abzuarbeiten. Architekturentscheidungen, Programmiersprachen, Laufzeitumgebungen und Frameworks bestimmen, wie intensiv Ressourcen beansprucht werden. Während sich Leistungsunterschiede oft direkt messen lassen, bleibt der Energieverbrauch im Alltag meist unsichtbar. Genau darin liegt das Problem: Ineffiziente Software funktioniert, ist aber teuer, ökologisch wie ökonomisch.

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