Software-Downgrade: Deutsche Flugsicherung bietet wieder volle Luftraumkapazität

Den Technikern der Deutschen Flugsicherung ist es gelungen, die problembehaftete Kontrollstreifen-Software-Komponente auszutauschen. Seit dem Morgen gibt es keine softwarebedingten Einschränkungen mehr.

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Die Flugsicherung, hier in Frankfurt am Main, kann wieder die volle Kapazität bieten.
Die Flugsicherung, hier in Frankfurt am Main, kann wieder die volle Kapazität bieten. (Bild: DFS)

Der Luftraum rund um Langen bietet wieder die ursprüngliche Kapazität für Flugzeuge. Nachdem in der vergangenen Woche Probleme mit der Kontrollstreifensoftware bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) auftraten, die auch über das Wochenende nicht gelöst werden konnten galt bis zum Ende des 27. März 2019 eine Einschränkung der Luftraumkapazität rund um das Kontrollzentrum Langen.

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Betroffen waren unter anderen die Flughäfen Frankfurt am Main und Köln/Bonn. Es kam zu Flugverspätungen und -streichungen. Indirekte Auswirkungen gab es deswegen auch an Flughäfen, die etwa von Frankfurt aus bedient werden. Die Kapazität wurde aus Sicherheitsgründen um 25 Prozent reduziert. Grund war eine nicht fehlerfreie Darstellung der Kontrollstreifen, die zusätzlich als Informationen zum Radarbild genutzt werden.

Die DFS hat den Fehler allerdings nicht in der aktuellen Software beseitigen können. Vermutlich würde das zu viel Zeit kosten, da eine Neuzertifizierung notwendig wäre. In der Luftfahrt lassen sich Bugs nicht einfach beseitigen und spontan Patches neu einspielen. Stattdessen hat sich die DFS entschieden, ein "bewährtes Vorgänger-Release der Software in Betrieb" zu nehmen. Diese zeigt die Kontrollstreifen wieder korrekt an, so dass die Flugsicherung mehr Verkehr bewältigen kann. Der betroffene "Luftraum reicht von der französischen Grenze im Westen bis nach Thüringen im Osten, vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden", so die DFS.

Interessanterweise wurde laut DFS durch einen saisonalen Anstieg trotz der Luftraumeinschränkungen insgesamt mehr Verkehr in der betroffenen Zone abgewickelt. Allerdings sei es gerade bei Nachfragespitzen zu Verzögerungen gekommen.

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