• IT-Karriere:
  • Services:

Software: Bundesweite Durchsuchung wegen Hack von Spielautomaten

Professionelle Angreifer haben die Software von Geldspielgeräten gehackt, um ihre Gewinnchancen zu verbessern. Heute gab es Durchsuchungen und Verhaftungen wegen banden- und gewerbsmäßigen Computerbetrugs.

Artikel veröffentlicht am ,
Spielautomat (Symbolbild)
Spielautomat (Symbolbild) (Bild: Gauselmann)

Wegen professioneller Manipulation der Software von Geldspielgeräten hat es eine bundesweite Durchsuchungsaktion gegeben. Den Beschuldigten sei es darum gegangen, "Einfluss auf die Gewinnausschüttung" zu nehmen, gab die Abteilung für organisierte Kriminalität der Staatsanwaltschaft Essen am 28. Januar 2015 bekannt. Demnach wurden am heutigen Tag in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens und in fünf weiteren Bundesländern Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. Polizeipräsidium Schwaben Nord, Augsburg, Dillingen

Insgesamt seien 125 Objekte betroffen gewesen. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in Gelsenkirchen. Betroffen waren zudem Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland. "Umfangreiche Beweismittel konnten beschlagnahmt werden", heißt es in einer Mitteilung. Der Vorwurf lautet auf banden- und gewerbsmäßigen Computerbetrug.

Wie die Angreifer Zugang zu der Software bekamen, dazu soll morgen auf einer Pressekonferenz mehr bekanntgegeben werden. "Wir sind noch dabei, die Schadenssumme zu ermitteln", sagte Torsten Sziesze, Sprecher der Polizei Gelsenkirchen, Golem.de auf Anfrage.

Roulette-Trick bringt Spielsalonbetreiber in Geldnot

Im April 2014 wurde berichtet, dass ein Automat über einen Softwarefehler manipuliert werden konnte. So sei ein Roulette-Automat mit einem Knopfdruck, einem Einsatz auf Schwarz, der Auswahl des Feldes "19-36" und einem Druck auf die Geldausgabe und einiger weiterer Eingaben dazu gebracht worden, unabhängig vom Ergebnis des Spielverlaufs einen hohen Gewinn auszuzahlen. In einigen Spielhallen wurden so 70.000 bis 100.000 Euro "gewonnen".

Weil dieser Trick in einer einzigen Nacht in vielen hundert Spielhallen gleichzeitig angewandt wurde, konnten die Betrüger so viel erbeuten, dass einige Spielsalonbetreiber in Geldnot gerieten. Der Trick sei zuvor über das Internet verbreitet worden, wobei ein Video eingesetzt wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

KrimhildeOchman 28. Okt 2016

Das sind reine Unterhaltungsgeräte

Kaffeetasse 05. Mär 2016

Tricks? Soweit ich weiß gibt es bei Spielautomaten keine legalen Tricks. In der Grauzone...

Spielautomatenf... 05. Feb 2015

Hier hat keiner eine Ahnung. Das waren die Aufsteller selbst. Ich habe gerade einen...

Spielautomatenf... 05. Feb 2015

Kurze Aufklärung. Dieser Automaten wurden von den Aufstellern nicht selbst manipuliert...

zigaretten 30. Jan 2015

Passend zum Thema. Wie hackt man einen Zigarettenautomaten oder Spielautomaten...


Folgen Sie uns
       


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt

In Star Wars Jedi Fallen Order kämpft der Spieler als junger Jedi-Ritter gegen das schier übermächtige Imperium.

Star Wars Jedi Fallen Order angespielt Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Geforce GTX 1650 Super im Test: Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz
Geforce GTX 1650 Super im Test
Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz

Mit der Geforce GTX 1650 Super positioniert Nvidia ein weiteres Modell für unter 200 Euro. Dort trifft die Turing-Grafikkarte allerdings auf AMDs Radeon RX 580, die zwar ziemlich alt und stromhungrig, aber immer noch schnell ist. Zudem erscheint bald die sparsame Radeon RX 5500 als Nachfolger.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia-Grafikkarte Geforce GTX 1650 Super erscheint Ende November
  2. Geforce GTX 1660 Super im Test Nvidias 250-Euro-Grafikkarte macht es AMD schwer
  3. Geforce-Treiber 436.02 Integer-Scaling macht Pixel-Art hübscher

    •  /