Softbank: Wework fällt von 47 auf 8 Milliarden US-Dollar

In einer neuen Vereinbarung erlangt die japanische Softbank die Kontrolle über das Co-Working-Startup Wework. Es fällt dabei erheblich im Wert und entgeht dem drohenden Bankrott.

Artikel veröffentlicht am ,
Wework macht hohe Verluste.
Wework macht hohe Verluste. (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Die japanische Softbank hat nach dem gescheiterten Börsengang die Kontrolle über Wework übernommen. Das gab das Unternehmen am 22. Oktober 2019 bekannt. Die Bewertung des Co-Working-Anbieters fiel dabei auf rund 8 Milliarden US-Dollar, bei einer früheren Bewertung wurden 47 Milliarden US-Dollar angegeben.

Stellenmarkt
  1. Agile Coach (all Genders)
    ALLPLAN GmbH, München
  2. Mitarbeiter:in für Datenmanagement und -recherche (m/w/d)
    DIMA Finanzierungs- und Immobilientreuhand GmbH, Berlin-Wilmersdorf
Detailsuche

Der umstrittene Mitbegründer Adam Neumann erhält fast 1,7 Milliarden US-Dollar und beendet fast seine gesamten Verbindungen zum Unternehmen. Der Vorstand hat der Vereinbarung zugestimmt.

Wework, dem in den kommenden Wochen das Geld auszugehen drohte, hatte ein Rettungsangebot der Softbank einem von JPMorgan Chase vorgezogen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen dem Wall Street Journal.

Die Softbank, die bereits rund ein Drittel des Unternehmens besitzt, wird von Neumann, der nach dem gescheiterten Börsengang als Vorstandsvorsitzender abgesetzt wurde, für knapp 1 Milliarde US-Dollar Anteile an Weworks Muttergesellschaft kaufen. Der japanische Konzern wird Neumann einen Kredit in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar verlängern, um die Rückzahlung eines Kredits von JPMorgan zu ermöglichen und Neumann eine Beratungsgebühr in Höhe von 185 Millionen US-Dollar zahlen.

Golem Karrierewelt
  1. Green IT: Praxisratgeber zur nachhaltigen IT-Nutzung (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    26.10.2022, virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wework eröffnete in einer aggressiven Expansion 528 Niederlassungen in über 110 Städten und verlangt sehr hohe Mietpreise. Das Unternehmen hat seit dem Jahr 2016 mehr als 4 Milliarden US-Dollar verloren, obwohl sich der Umsatz in diesem Zeitraum jedes Jahr verdoppelt hat. Laut der Studie Global Coworking Survey erwirtschaften 50 Prozent der Coworking-Spaces keinen Gewinn. Wework hatte am 30. September offiziell seinen geplanten Börsengang zurückgezogen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Apfelbaum 23. Okt 2019

Man darf durchaus einen gewissen Gerechtigkeitssinn und eine eigene Meinung haben. Ich...

Sharra 23. Okt 2019

Ich möchte an diesem Punkt nur kurz anmerken, dass deine "Externen im Offshoring...

jake 23. Okt 2019

es gibt auch coworking "mit synergie", also wo sich unterschiedliche leute mit ideen und...

jude 23. Okt 2019

Nach 3 - 10 Tagen ist ein Co-working space abgegriffen. Mann kennt die skils der Leute...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smartwatch
Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant

Die Apple Watch Ultra verfügt über vier Schrauben auf der Unterseite. Nutzer sollten sie nicht lösen, um die Uhr nicht zu zerstören.

Smartwatch: Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant
Artikel
  1. Gegen Amazon und Co.: Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein
    Gegen Amazon und Co.
    Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein

    Mit einer Mindestliefergebühr will Frankreich kleinere Geschäfte vor großen Onlinehändlern wie Amazon schützen.

  2. Gen.Travel: Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten
    Gen.Travel
    Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten

    VW hat eine Autostudie vorgestellt, in der niemand mehr fahren muss. Stattdessen kann gearbeitet, geschlafen oder gefreizeitet werden.

  3. E-Commerce und Open Banking: Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor
    E-Commerce und Open Banking
    Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

    Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
    Eine Analyse von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Gaming-Hardware uvm. • Crucial P2 1 TB 67,90€ • ViewSonic VX2719-PC FHD/240 Hz 179,90€ • MindStar (u. a. MSI MAG Z690 Tomahawk 219€ + $20 Steam) • Apple AirPods 2. Gen 105€ • Alternate (u. a. Chieftec GDP-750C-RGB 71,89€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ [Werbung]
    •  /