Softbank: Wework entlässt Tausende Beschäftigte

Der neue Eigner Softbank zögert bei Wework nicht lange mit Massenentlassungen und umfangreichen Schließungen. Der Gründer erhielt dagegen 1,7 Milliarden US-Dollar einschließlich einer "Beratungsgebühr" in Höhe von 185 Millionen US-Dollar.

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Der Office-Sharing-Space-Anbieter ist in der Krise.
Der Office-Sharing-Space-Anbieter ist in der Krise. (Bild: Wework)

Wework plant den Abbau von bis zu 4.000 Arbeitsplätzen, nachdem die japanische Softbank in dieser Woche die Kontrolle über das Co-Working-Startup übernommen hat. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf Personen, die direkt über die Pläne von Wework informiert sind. Die Massenentlassungen beträfen knapp 30 Prozent der weltweiten Belegschaft von Wework.

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Ungefähr 1.000 der Stellenkürzungen gelten für Arbeiter wie Reinigungskräfte, die der Anbieter von Büroflächen in ein Outsourcing-Unternehmen auslagern möchte. Wework werde die USA, Europa und Japan priorisieren und sich aus anderen Regionen wie China, Indien und einem Großteil Lateinamerikas zurückziehen, heißt es. Schließungen in China und anderen Regionen seien bereits in Planung.

Die japanische Softbank hatte Wework mit 9,5 Milliarden US-Dollar vor dem Konkurs gerettet, was Mitbegründer Adam Neumann rund 1,7 Milliarden US-Dollar einschließlich einer "Beratungsgebühr" in Höhe von 185 Millionen US-Dollar einbrachte. Ein ehemaliger Angestellter sagte der Financial Times, dass im Unternehmen "viel Unmut" darüber herrsche.

Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Auslastung in seinen wichtigsten Märkten auf rund 90 Prozent zu steigern, der Wert war auf unter 80 Prozent gesunken.

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Softbank-Geschäftsführer Marcelo Claure, der zum Wework-Vorstandsvorsitzenden gemacht wurde, erklärte laut Financial Times den Mitarbeitern, dass das Unternehmen die richtige Größe für die Erzielung von Rentabilität haben müsse, was auch den Abbau von Arbeitsplätzen einschließe. "Ja, es wird Entlassungen geben - ich weiß nicht, wie viele - und ja, wir müssen das Unternehmen richtig dimensionieren, um einen positiven freien Cashflow und eine positive Rentabilität zu erzielen", schrieb er in einem Memo, das der Financial Times vorliegt.

Wework lehnte einen Kommentar dazu ab.

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