Softbank: Telekom kauft T-Mobile-Anteile für 21 Milliarden US-Dollar

Das japanische Unternehmen Softbank braucht dringend Finanzmittel, weshalb es sich von den Haltefristen der T-Mobile-Aktien freikauft.

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Das Puzzle wird langsam komplett.
Das Puzzle wird langsam komplett. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom will ihren Anteil an T-Mobile US von rund 43 auf 51 Prozent erhöhen. Das gab die Telekom am Abend des 22. Juni 2020 bekannt (PDF). Über die Verhandlungen wurde bereits im Mai 2020 berichtet.

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Die Telekom hatte den Mobilfunkbetreiber Sprint in den USA von der japanischen Softbank gekauft. Softbank hielt an dem fusionierten Unternehmen fast 25 Prozent der Anteile, die Stimmrechte der Aktien konnte die Telekom aber bereits ausüben. Das Unternehmen muss Vermögenswerte verkaufen, nachdem sie große Verluste mit Wework erlitten hat und unter dem Druck des Investmentfonds Elliott Management Corp. steht.

Laut der Vereinbarung kann Softbank 198 Millionen Aktien von T-Mobile US im Wert von rund 21 Milliarden US-Dollar verkaufen. Die Telekom bekam Optionen für 101 Millionen Aktien, die bis Juni 2024 ausgeübt werden können. Die Vereinbarung sieht zudem vor, dass T-Mobile US eine Gebühr von 300 Millionen US-Dollar für die Genehmigung des Aktienverkaufs von Softbank erhält, um aus der bisherigen Lock-up-Regelung entlassen zu werden.

Marcelo Claure, Vorstandschef der Softbank International und ehemaliger Chef von Sprint, erwirbt weitere 5 Millionen T-Mobile-US-Aktien von dem US-Konzern T-Mobile US. Die Telekom kann auch nach Verkauf der 193 Millionen T-Mobile-US-Aktien durch Softbank bis mindestens April 2024 die Mehrheit der Stimmrechte wahrnehmen. Durch den geplanten Verkauf der Aktien reduziert sich die Beteiligung des japanischen Unternehmens an T-Mobile US auf rund 8 Prozent.

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Die Transaktionen erfolgen vorbehaltlich der Genehmigung durch die entsprechenden US-amerikanischen Regulierungsbehörden.

Über ein Dutzend US-Bundesstaaten hatten gegen die Übernahme von Sprint für 26,5 Milliarden US-Dollar geklagt, der die dritt- und viertgrößten US-Mobilfunkbetreiber zusammenbrachte. Die Übernahme kam dennoch zustande.

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