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Softbank: Spot wird der erste kommerzielle Roboter von Boston Dynamics

Wenn ein echter Hund zu viel Arbeit macht: Wie wäre es stattdessen mit einem robotischen Spot zum Beispiel? Der Vierbeiner des US-Unternehmens Boston Dynamics soll in absehbarer Zeit auf den Markt kommen.

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Roboter Spot: Japanische Bauunternehmen sind interessiert.
Roboter Spot: Japanische Bauunternehmen sind interessiert. (Bild: Boston Dynamics)

Spot wird der erste Roboter, den Boston Dynamics als kommerzielles Produkt auf den Markt bringt. Der Vierbeiner soll in den kommenden Monaten erhältlich sein. Derzeit testet der Roboterhersteller mögliche Anwendungen

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Der Ende 2017 vorgestellte Spot ist ein robotischer Hund ohne Kopf. Er ist etwa 80 cm hoch und wiegt 25 kg. Als Antrieb werden Elektromotoren eingesetzt, weshalb der Roboter vergleichsweise leise ist. Akkus versorgen die Motoren und Sensoren mit Strom. Die Akkulaufzeit soll 90 Minuten betragen. Gesteuert wird der Roboter per Fernsteuerung, etwa mit einem Game Pad.

Spot ist eine Plattform, die mit verschiedenen zusätzlichen Aktoren versehen werden kann. So gibt es ein Modul mit 3D-Kameras. Damit kann Spot 3D-Karten seiner Umgebung erstellen, beispielsweise von einer Baustelle oder von Katastrophengebieten, die für Menschen zu gefährlich sind. Ein anderes Modul ist ein Arm mit fünf Freiheitsgraden, mit dem Spot Objekte greifen kann.

Boston Dynamics entwickelt hauptsächlich vierbeinige Roboter, die sich durch ihre Agilität und ihre stabilen Gang auszeichnen. Sie können sich auf unebenem Terrain und sogar auf sehr glatten Oberflächen fortbewegen, ohne zu stürzen. Selbst einen Tritt balancieren sie aus. Sollte ein Roboter doch einmal umfallen, kann er wieder aufstehen.

Ein wichtiger Kunde von Boston Dynamics ist das US-Militär. Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa), die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, setzte den Humanoiden Atlas, der auch schon mal mit akrobatischen Einlagen glänzt, beim Roboter-Wettbewerb Darpa Robotics Challenge ein.

Die Frage wird sein, ob das Unternehmen, das inzwischen zum japanischen Technologiekonzern Softbank gehört, für seine Roboter einen zivilen Markt findet. Erste Kunden habe das Unternehmen schon, sagte Marc Raibert, Gründer und Chef von Boston Dynamics, dem US-Onlinenachrichtenangebot The Verge: Darunter seien mehrere japanische Baufirmen, die Spot einsetzen wollten, um die Fortschritte auf der Baustelle zu überwachen.

Weitere Anwendungen für Spot könnten die Auslieferung von Paketen, der Einsatz als robotischer Wachhund oder Vermessungsarbeiten sein. Sie testeten den Roboter derzeit in verschiedenen Szenarien, sagte Raibert.

Wann genau der Roboter auf den Markt kommen wird, steht noch nicht fest. Er solle in den kommenden Monaten, aber auf jeden Fall in diesem Jahr verfügbar sein, kündigte Raibert an. "Wir machen nur noch ein paar letzte Anpassungen am Design." Einen Preis hat er nicht genannt. Das Unternehmen will 1.000 Spots im Jahr produzieren.

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Anonymer Nutzer 11. Jun 2019

die können schon sehr gut auf unwegsamen Gelände rumlaufen, siehe: https://www.youtube...

Dwalinn 07. Jun 2019

Vielleicht Nachschub zu Truppen bringen die in einer Stellung festsitzenb oder den Weg...

Lasse Bierstrom 07. Jun 2019

Als allzu antik würde ich hydraulik nicht abstempeln. Wenn lokal kompakt große Kräfte...

IceFoxX 06. Jun 2019

Mh ich denk bei der Folge eher an Spot (statt umgekehrt) zumal das Militär großes...


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