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Softbank: OpenAI mit 300 Milliarden US-Dollar bewertet

OpenAI erhält viel Geld von Softbank aus Japan. Aber nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden, wird voll gezahlt.
/ Achim Sawall
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Der Chef der Softbank Group, Masayoshi Son (links), und Sam Altman (rechts), CEO von Open AI, während einer Gesprächsrunde am 3. Februar 2025 in Tokio, Japan (Bild: Tomohiro Ohsumi/Getty Images)
Der Chef der Softbank Group, Masayoshi Son (links), und Sam Altman (rechts), CEO von Open AI, während einer Gesprächsrunde am 3. Februar 2025 in Tokio, Japan Bild: Tomohiro Ohsumi/Getty Images

OpenAI sichert sich eine Finanzierung von 40 Milliarden US-Dollar und wird dabei mit 300 Milliarden US-Dollar bewertet. Das gab Softbank am 1. April 2025 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der japanische Technologieinvestor führt die Finanzierungsrunde mit 30 Milliarden US-Dollar an und wird 10 Milliarden US-Dollar an Co-Investoren syndizieren. Die Investition geht an die gewinnorientierte Tochtergesellschaft von OpenAI.

Um die volle Summe zu erhalten, muss OpenAI bis Ende des Jahres erfolgreich in ein unabhängiges gewinnorientiertes Unternehmen umstrukturiert werden, hatte das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise berichtet(öffnet im neuen Fenster) . Gelingt dies nicht, kann Softbank das Volumen der Finanzierungsrunde auf 20 Milliarden US-Dollar reduzieren.

OpenAI macht jährlich mehrere Milliarden US-Dollar Verlust. Sollte die Umwandlung von OpenAI in ein gewinnorientiertes Unternehmen scheitern, dürfte es für OpenAI schwierig werden, seinen verlustbringenden Betrieb von KI-Systemen fortzusetzen.

Stargate baut Rechenzentren für OpenAI

Zudem werden OpenAI und Softbank jeweils 18 Milliarden US-Dollar für Stargate bereitstellten. US-Präsident Donald Trump hatte das KI-Infrastrukturprojekt mit einem geplanten Investitionsvolumen von mindestens 500 Milliarden US-Dollar angekündigt, in dem Oracle und MGX aus Abu Dhabi neben den Hauptakteuren OpenAI und Softbank beteiligt sind. Auch die Deutsche Telekom will hier mit einsteigen, hatte Konzernchef Tim Höttges erklärt. Er spreche darüber mit Softbank-Chef Masayoshi Son, den er aus der Sprint-Übernahme kenne. Stargate wird Rechenzentren für OpenAI errichten.

Zusätzlich zu den Kosten für Rechenzentren hat OpenAI Lizenzverträge mit Medienkonzernen wie News Corp abgeschlossen, um Daten für das Training seiner Modelle zu erhalten.

Konkurrent Elon Musk will die Umstrukturierung mit einer Klage verhindern. OpenAI benötigt zudem die Zustimmung seines größten Anteilseigners Microsoft.


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