Softbank: Großaktionär will Börsengang von Wework absagen

WeWork senkt seine Bewertung für den bevorstehenden Börsengang immer weiter ab. Dem japanischen Technologiekonzern Softbank wird das zu viel oder vielmehr zu wenig.

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Wework-Logo (Bild: REUTERS/Kate Munsch)

Softbank, der größte externe Anteilseigner von WeWork, drängt die Firma, ihre Pläne für einen Börsengang einzustellen. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf von den Gesprächen unterrichteten Personen. Der japanische Technologiekonzern Softbank und der von Saudi-Arabien unterstützte Vision Fund haben mehr als 10 Milliarden US-Dollar in den Anbieter von Büroflächen investiert.

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We Co., die Muttergesellschaft von WeWork, hat eine Bewertung für den Börsengang unter 20 Milliarden US-Dollar gesenkt, wie das Wall Street Journal erfahren hat.

Trotz der Pläne, bereits am kommenden Montag eine Roadshow zur Vermarktung der Aktien an neue Investoren zu starten, planen We Co. und seine Unterzeichner in dieser Woche ein Krisentreffen zur IPO.

Eine Bewertung unter 20 Milliarden US-Dollar würde einen noch stärkeren Rückgang gegenüber der Bewertung von 47 Milliarden US-Dollar bedeuten, bei der zuvor in diesem Jahr Kapital aufgenommen wurde.

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Potenzielle Investoren waren enttäuscht von dem Verkauf von Aktien durch den Mitbegründer und Firmenchef Adam Neumann in Höhe von Hunderten Millionen US-Dollar und von Darlehen in Höhe von mehr als 740 Millionen Dollar, die laut Berichten des Wall Street Journal an seine Unternehmensanteile gebunden waren. Neumann kontrolliert auch die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschaft.

WeWork eröffnete in einer aggressiven Expansion 528 Niederlassungen in über 110 Städten und verlangt sehr hohe Mietpreise. Das Unternehmen hat seit dem Jahr 2016 mehr als 4 Milliarden US-Dollar verloren, obwohl sich der Umsatz in diesem Zeitraum jedes Jahr verdoppelt hat. Laut der Studie Global Coworking Survey erwirtschaften 50 Prozent der Coworking-Spaces keinen Gewinn.

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