Softbank: ARM plant fortschrittlichen Halbleiter-Prototyp

ARM will einen eigenen Halbleiter als Prototyp entwickeln. Dabei geht es nicht darum, in Konkurrenz zu Qualcomm oder anderen zu treten.

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ARM will einen fortschrittlichen Chip-Prototypen entwickeln.
ARM will einen fortschrittlichen Chip-Prototypen entwickeln. (Bild: Dado Ruvic/Reuters)

ARM plant die Entwicklung eines eigenen Halbleiters und will dazu mit Produktionspartnern zusammenarbeiten. Das berichtet die Financial Times mit Verweis auf Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind. Dabei soll es sich um die fortschrittlichste Chipfertigung handeln, die ARM bisher in Angriff genommen hat.

ARM verkauft seine Entwürfe traditionell an Chiphersteller, anstatt selbst Halbleiter zu fertigen und zu verkaufen. Das soll dem Bericht zufolge auch so bleiben. Mit der Entwicklung des Chip-Prototyps will das Unternehmen demnach die Leistung und die Fähigkeiten seiner Entwürfe für den breiten Markt demonstrieren.

Bisher hat der Chipdesigner einige Testchips mit Partnern wie Samsung oder Taiwan Semiconductor Manufacturing gefertigt, die aber vor allem für Softwareentwickler gedacht waren, damit diese sich mit den Produkten frühzeitig vertraut machen konnten. Mit dem geplanten Prototyp will ARM hingegen vornehmlich Chiphersteller ansprechen, um diese bei der Entwicklung zu unterstützen.

ARMs eigener Chip soll Hardwarepartnern helfen

Sechs Monate soll ARM bereits an dem Projekt arbeiten. Mehrere Führungskräfte aus der Branche sagten der Financial Times, dass der neue Chip besonders fortschrittlich sei. Weitere Details wurden nicht mitgeteilt. Für die Arbeit an dem Prototyp soll ein größeres Team innerhalb von ARM aufgebaut worden sein. Wann die Arbeiten abgeschlossen sein werden, ist nicht bekannt.

Bei ARM gebe es keine Pläne, den in Entwicklung befindlichen Chip zu verkaufen oder zu lizenzieren, heißt es in dem Bericht weiter. Das Unternehmen wolle seine neutrale Stellung im Markt nicht gefährden.

Das Unternehmen entwickelt und verkauft Chipdesigns an fast alle Hersteller von Chips für mobile Geräte, ohne mit diesen direkt zu konkurrieren. Das soll demnach so bleiben.

ARM wollte keinen Kommentar zu den Informationen der Zeitung abgeben. Der Chipdesigner gehört seit 2016 zum japanischen Unternehmen Softbank.

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