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Sofortbildkameras im Test: Was den Digitalkameras fehlt

In Zeiten von Smartphone-Kameras sind Sofortbildkameras eher ein Statement als eine Notwendigkeit. Golem.de hat mit zwei neuen, teureren Kameras und mit einem Klassiker aus den 1970er Jahren Spaß gehabt - dabei aber für das Filmmaterial tief in die Tasche greifen müssen.

Ein Test von veröffentlicht am
Unsere drei Testkameras mit Aufnahmen
Unsere drei Testkameras mit Aufnahmen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Klack, plopp, surr - das Geräusch einer klassischen Sofortbildkamera wie der SX-70 von Polaroid ist einzigartig. Vor einiger Zeit war es zudem noch ziemlich einzigartig, sich ein soeben geschossenes Foto direkt anschauen zu können. Was heute mit preiswerten Digitalkameras und Smartphone-Kameras normal ist, war noch vor 30 Jahren eher die Ausnahme.

Spätestens, seitdem Digitalkameras immer günstiger wurden, hat das Sofortbildsystem stark an Bedeutung verloren. Der Erfinder des Sofortbildfilms und ehemalige Marktführer Polaroid hat im Jahr 2008 die Produktion von Kameras und Filmmaterial eingestellt, in den Jahren zuvor wurde das Angebot schon stark gestrafft. Der Zauber und die Einzigartigkeit, die einem Instant-Foto inne waren, sind irgendwie abhandengekommen.

Drei verschiedene Kameras, zwei verschiedene Filmsysteme

  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Lomo Instant Automat (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lomo Instant Automat (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polaroid Snap Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polaroid Snap Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polaroid SX-70 (Bild. Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lomo Instant Automat kommt mit reichhaltigem Zubehör. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Objektivdeckel ist ein Fernauslöser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SX-70 stammt aus den späten 1970er Jahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ist eine faltbare Spiegelreflexkamera und damit ziemlich ungewöhnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell hat einen Autofokus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Instant Automat kommt das fertige Bild an der Seite heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lomo-Kamera bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der Lomo Instant Automat, in der Mitte die Polaroid Snap Touch, rechts die Polaroid SX-70 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Links der Lomo Instant Automat, in der Mitte die Polaroid Snap Touch, rechts die Polaroid SX-70 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Golem.de hat drei Sofortbildkameras mit unterschiedlicher Filmtechnologie ausprobiert. Wir haben eine Polaroid-Vorgeschichte und in der Vergangenheit alle Filme genutzt, die Polaroid im Angebot hatte - bei unserem wollen wir die Frage beantworten, für welche Nutzer sich die heutigen Kameras und Filme eignen, und warum es auch in Digitalkamerazeiten immer noch Spaß macht, Sofortbilder zu machen. Eines sei vorneweg gesagt: Für Filme müssen Nutzer heutzutage teilweise sehr tief in die Tasche greifen.

Ganz tot war das Sofortbild nie - dank Fujifilm, das seit den 1990er Jahren durchgängig den Instax-Film und dazu passende Kameras herstellt. Zudem hat nach dem Produktionsende von Polaroid das Impossible Project die Maschinen übernommen, seit 2010 produziert das Unternehmen neue Polaroid-Filme für das SX-70- und das Polaroid-600-System. Polaroid selbst ist mit dem Tochterunternehmen ZINK Imaging und dessen tintenlosem Fotopapier wieder auf dem Sofortbildmarkt aktiv.

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Wir haben uns für insgesamt drei Testkameras entschieden, von denen zwei neu im Handel erhältlich sind: Der Lomo Instant Automat und die Polaroid Snap Touch können einfach im Onlinehandel gekauft werden. Das dritte Gerät ist eine Polaroid SX-70 aus den späten 1970er oder frühen 1980er Jahren; diese Kamera ist unter anderem auf Ebay erhältlich.

Die Kameras verwenden unterschiedliches Filmmaterial: In den Lomo Instant Automat kommen Fujifilms Instax-Filme, die Polaroid Snap Touch arbeitet mit ZINK-Papier, die SX-70 verwendet den für sie gedachten SX-70-Film, der vom Impossible-Projekt in einer Farbvariante und in Schwarz-Weiß hergestellt wird. Die SX-70 gibt es entsprechend auch als Refurbished-Version auf der Homepage des Impossible Projects, allerdings zu einem unserer Meinung nach zu hohen Preis.

Wenige Aufnahmen bis zum Filmwechsel 
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Techboy93 19. Mai 2017

Sehe ich genau so! Für mich hat ein Polaroid nicht den inflationären Charakter eines...

Dwalinn 09. Mai 2017

Ich kauf mir Platten eigentlich nur weil ich es entspannend finde. Bei einer Platte komme...

ichbinsmalwieder 08. Mai 2017

Warum? weil es so teuer ist? Zirkelschluss :) Wenn ich Bilder sofort haben will, nehm...


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