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Unsere drei Testkameras mit Aufnahmen
Unsere drei Testkameras mit Aufnahmen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lomo Instant Automat mit viel Zubehör

Die dritte Kamera in unserem Test ist wie die SX-70 eine analoge Filmkamera: Der Lomo Instant Automat wird vom österreichischen Unternehmen Lomographische Gesellschaft vertrieben, die unter dem Namen Lomography seit den 1990er Jahren zunächst Kameras aus sowjetischer Produktion vertrieben hat, seit einiger Zeit aber in China fertigen lässt. Mit dem traditionsreichen sowjetischen Kamerahersteller Lomo hat das Unternehmen heutzutage nicht mehr viel zu tun.

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  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Lomo Instant Automat (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lomo Instant Automat (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polaroid Snap Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polaroid Snap Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polaroid SX-70 (Bild. Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lomo Instant Automat kommt mit reichhaltigem Zubehör. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Objektivdeckel ist ein Fernauslöser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SX-70 stammt aus den späten 1970er Jahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ist eine faltbare Spiegelreflexkamera und damit ziemlich ungewöhnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell hat einen Autofokus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Instant Automat kommt das fertige Bild an der Seite heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lomo-Kamera bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der Lomo Instant Automat, in der Mitte die Polaroid Snap Touch, rechts die Polaroid SX-70 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der Instant Automat besteht komplett aus Kunststoff, die Verarbeitung ist aber gut. Unser Modell "South Beach" ist Beige mit roten Kunstlederaufsätzen und einem insgesamt durchaus charmanten Retrolook. Die Kamera hat ein fest montiertes Objektiv, das mit Aufsätzen erweitert werden kann. Praktischerweise sind diese Aufsätze im Lieferumfang enthalten: Der Instant Automat kommt mit einer Weitwinkellinse, einem Fisheye, einer Nachtaufnahmelinse und dem Splitzer, einem Aufsatz, der bestimmte Teile des Bildes verdeckt und so abgegrenzte Mehrfachaufnahmen in einem Bild ermöglicht.

Clevere Schutzkappe mit Fernsteuerung

Die Schutzkappe der Kamera ist gleichzeitig ein Fernauslöser, mit dem auch der Timer gestartet werden kann. Dank des reichhaltigen Zubehörs bietet der Instant Automat von all unseren Testgeräten die vielfältigsten Möglichkeiten, was die Bildgestaltung betrifft.

Die Kamera selbst bietet einige Einstellungsmöglichkeiten. Auf der Rückseite befindet sich eine Leiste mit vier Knöpfen, die den Blitz ein- und ausschalten, die Mehrfachbelichtung aktivieren, die Belichtung wahlweise nach unten oder oben korrigieren oder zwischen Automatik- und Langzeitbelichtungsmodus (Bulb) umschalten. Der Instant Automat hat einen Sucher, der allerdings stets nur das Bild des Standardobjektivs anzeigt. Verwenden wir einen der Aufsätze, müssen wir schätzen, was auf dem Bild letztlich zu sehen sein wird.

Filmkassette mit kleinen Abzügen

Wie die SX-70 wird in den Instant Automat eine Filmkassette eingelegt. Diese ist allerdings kleiner: Während die Bilder bei der SX-70 79 x 76,5 mm messen, sind es bei der Lomo-Kamera nur 61,9 x 46 mm. Die Bilder der Polaroid Snap Touch messen 76,1 x 49,7 mm. Der Bildträger ist wie bei der SX-70 größer, da im Rand die Entwicklungschemie eingebaut ist. Vom Entwicklungsprinzip arbeiten die Instax-Filme nach dem gleichen Prinzip wie der Film von Impossible Project.

Da Instax-Filme keine eingebaute Batterie haben, benötigt der Instant Automat eine eigene Stromversorgung. Zwei CR2-Zellen sind dafür nötig. Dafür können die leeren Filmkassetten problemlos entsorgt werden.

Um eine einfache Aufnahme mit dem Instant Automat zu machen, müssen wir lediglich die geschätzte Entfernung des Zielobjektes am Objektiv einstellen (die Kamera hat als einzige in unserem Testfeld keinen Autofokus) und den Auslöser drücken. Das Bild kommt anschließend an der linken Seite aus der Kamera - Vorsicht mit Fingern, die eventuell den Bildauswurf blockieren könnten. Die Entwicklung ist innerhalb von zwei bis drei Minuten abgeschlossen, dann halten wir unser fertiges Bild in der Hand.

Stark vignettierte Bilder

Die Abbildungsqualität des Instant Automat ist in unserem Test die schlechteste: Die Bilder haben eine sehr starke Vignette, die für unseren Geschmack etwas zu stark ist. Grund dafür dürfte das Objektiv mit Kunststoffgläsern sein, die abseits der Bildmitte zu Unschärfe und farblichen Verzerrungen führen. Derartige Abbildungsschwächen gehören bei Kameras der Lomografischen Gesellschaft zum Konzept, was Nutzer vor dem Kauf wissen sollten. Von der Schärfe und der Abbildungsqualität her kann die Lomo-Kamera nicht mit der SX-70 mithalten.

Dafür bietet der Instant Automat wie bereits erwähnt viele Optionen, mehr als ein normales Bild zu machen. Wir finden besonders den Splitzer interessant: Hiermit können wir bei einer Mehrfachaufnahme nur bestimmte Teile des Objektives freilassen, um verschiedene Bereiche eines einzigen Fotos mit unterschiedlichen Motiven zu füllen. Dadurch ergeben sich tolle kreative Möglichkeiten.

Die Weitwinkelvorsatzlinse finden wir ebenfalls nützlich, das Fisheye hingegen eher weniger. Da die Instax-Bilder an sich schon sehr klein sind und das Fisheye-Objektiv ein rundes Bild erstellt, ist das Motiv auf dem fertigen Foto tatsächlich winzig. Der Durchmesser des Motivs ist nicht einmal 40 mm groß, was uns schlicht zu klein ist.

Das Zubehör macht den Unterschied

Insgesamt punktet Lomos Instant Automat klar durch das Zubehör und die damit verbundenen kreativen Möglichkeiten. Zwar können wir auch bei der Snap Touch mehrere Motive auf ein Foto legen, das sieht aber zum einen nicht so gut aus wie bei der Lomo, zum anderen sind es beim Instant Automat mehr mögliche Motive. Auch der Selbstauslöser im Objektivdeckel ist eine clevere Sache.

Die langfristig größten Kosten bei Sofortbildkameras sind nicht die Anschaffungskosten der Kameras selbst, sondern die Filmkosten. Wer sich für diesen Teil der Fotografie interessiert, muss damit rechnen, für wenige Aufnahmen verhältnismäßig viel Geld zu bezahlen. Am günstigsten schneidet hierbei das ZINK-Papier der Snap Touch ab: Für 50 Fotos zahlen wir zwischen 25 und 30 Euro, was pro Foto zwischen 50 und 60 Cent ist.

Etwas teurer sind die Instax-Mini-Farbfilme von Fujifilm: Hier zahlen wir für zwei Filmpacks, also 20 Aufnahmen, um die 16 Euro. Das sind umgerechnet 80 Cent pro Aufnahme. Deutlich tiefer ins Portemonnaie müssen Nutzer einer SX-70 greifen: Der Farbfilm des Impossible Project kostet 20 Euro für acht Aufnahmen - das sind 2,50 Euro pro Aufnahme. Eine Schnappschusskamera ist die SX-70 dadurch eher nicht, es sei denn, das nötige Kleingeld ist vorhanden.

 Polaroid SX-70 - klassischer geht Sofortbild nichtVerfügbarkeit und Fazit 

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Techboy93 19. Mai 2017

Sehe ich genau so! Für mich hat ein Polaroid nicht den inflationären Charakter eines...

Dwalinn 09. Mai 2017

Ich kauf mir Platten eigentlich nur weil ich es entspannend finde. Bei einer Platte komme...

ichbinsmalwieder 08. Mai 2017

Warum? weil es so teuer ist? Zirkelschluss :) Wenn ich Bilder sofort haben will, nehm...



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