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Unsere drei Testkameras mit Aufnahmen
Unsere drei Testkameras mit Aufnahmen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Polaroid SX-70 - klassischer geht Sofortbild nicht

Die SC-70 ist von allen drei getesteten Kameras die am einfachsten zu bedienende beziehungsweise die mit den wenigsten Einstellungsmöglichkeiten, wie man es nimmt. Sie ist eine faltbare Spiegelreflexkamera, ein Umstand, der das Gerät zum einen recht einzigartig macht, zum anderen für qualitativ sehr gute Fotos sorgt.

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  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der SX-70 auf Impossible-Project-Farbfilm aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Polaroid Snap Touch aufgenommenes und ausgedrucktes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Lomo Instant Automat aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Lomo Instant Automat (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lomo Instant Automat (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polaroid Snap Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polaroid Snap Touch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polaroid SX-70 (Bild. Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lomo Instant Automat kommt mit reichhaltigem Zubehör. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Objektivdeckel ist ein Fernauslöser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SX-70 stammt aus den späten 1970er Jahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ist eine faltbare Spiegelreflexkamera und damit ziemlich ungewöhnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell hat einen Autofokus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Instant Automat kommt das fertige Bild an der Seite heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lomo-Kamera bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der Lomo Instant Automat, in der Mitte die Polaroid Snap Touch, rechts die Polaroid SX-70 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die SX-70 stammt aus den späten 1970er Jahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Faltmechanismus sorgt dafür, dass die SX-70 im zusammengeklappten Zustand nur 3 cm dick ist. Dafür ist sie mit über 20 cm auch für eine Kamera ziemlich lang. Mit 830 Gramm ist die Kamera zudem ziemlich schwer - der Lomo Instant Automat wiegt im Vergleich 380 Gramm, die Polaroid Snap Touch 256 Gramm. Zum Auseinanderklappen müssen wir bei unserem Modell beherzt zugreifen; der Balgen ist aus Gummi und wie der Rest der Kamera ziemlich unverwüstlich.

Die SX-70 selbst hat keine Batterie und keinen Akku, die Stromversorgung befindet sich in den Filmkartuschen und wird mit jedem neuen Film gewechselt. Wer die leeren Kartuschen wirklich umweltgerecht entsorgen will, sollte die Batterie heraustrennen. Die Filme werden vorne in die Kamera eingeschoben, nachdem das Deckblatt ausgeworfen wurde, können wir loslegen.

Wenig Einstellungsmöglichkeiten und lange Entwicklungszeit

Unsere SX-70 hat ist das Sonar-Onestep-Modell mit Autofokus, der bei leichtem Druck auf den Auslöser aktiviert wird und zuverlässig auf mittig platzierte Objekte scharfstellt. Wahlweise kann der Fokus auch manuell eingestellt werden. An weiteren Bedienungselementen gibt es ansonsten nur noch einen Regler für die Helligkeitskorrektur - Mehrfachbelichtungen oder andere Experimente sind mit der SX-70 nicht ohne weiteres möglich.

Das fertige Foto kommt vorne an der Kamera heraus, ein direkter Lichteinfall sollte zu diesem Zeitpunkt minimiert werden. Beim SX-70-Film des Impossible Project liegt die Entwicklungszeit zwischen 20 und 30 Minuten. Das liegt an der Entwicklungschemie, die mit der Neuproduktion der Filme komplett neu zusammengestellt werden musste und von der Entwicklungsgeschwindigkeit schlicht nicht an die alte Emulsion herankommt.

Unbedingt vermeiden sollten es Nutzer, das ausgeworfene Foto während der Entwicklung zu schütteln. Dies war nur bei den früheren Polaroid-Trennfilmen notwendig, da das Foto nach der Trennung von der Chemieschicht feucht war. Die Integralfilme sind trocken, das Schütteln bringt nichts, im Gegenteil hat es einen negativen Effekt: Durch den entstehenden Druck kann es an den Rändern des Filmes zu einer Verdrängung der Schutzschicht kommen. Dann fällt Licht auf die Entwicklungsschicht, was zu ausgefransten, weißen Rändern führt.

Tolle Farben mit weicher Bilddarstellung

Die Bilddarstellung der SX-70 auf dem Impossible-Project-Film ist recht weich, an sich aber scharf. Die Farben sind bei einem frischen Film pastellartig und haben einen Stich ins Magenta und Cyan. Ein Jahr alte Filme hingegen haben einen merklichen Gelb- beziehungsweise Orangestich. Am realistischsten sind die Farben, wenn wir Blitzaufnahmen anfertigen. Dies ist allerdings bei der SX-70 ohne Zubehör nicht ganz trivial, da die Kamera einen alten Anschluss für Blitzleisten besitzt. Im Onlineshop des Impossible Project gibt es einen passenden Blitz, wir haben eine Blitzleiste aus den 1970er Jahren verwendet.

Die Farbwiedergabe ist in jedem Fall nicht realistisch, was aber - anders als zu den Zeiten, als Polaroid den Film noch herstellte - nicht zwingend der Anspruch des Impossible-Project-Films ist. Den Machern geht es eher um einen künstlerischen Look der Bilder. Das gelingt dem Farbfilm sehr gut, zusammen mit der Haptik der SX-70 entsteht hier eine ziemlich einzigartige Nutzererfahrung. Von der Belichtung, der Detailqualität und der Schärfe her steht die SX-70 weit vor den beiden anderen Kameras in unserem Test - an die Farben müssen sich Nutzer aber gewöhnen.

 Druckqualität der Snap Touch ist gutLomo Instant Automat mit viel Zubehör 

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Techboy93 19. Mai 2017

Sehe ich genau so! Für mich hat ein Polaroid nicht den inflationären Charakter eines...

Dwalinn 09. Mai 2017

Ich kauf mir Platten eigentlich nur weil ich es entspannend finde. Bei einer Platte komme...

ichbinsmalwieder 08. Mai 2017

Warum? weil es so teuer ist? Zirkelschluss :) Wenn ich Bilder sofort haben will, nehm...



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