Sockel FM2+: Mainboard-Hersteller listet AMDs neue Godavari-Chips

Ein paar Megahertz mehr statt neuer Architektur: AMD plant Godavari-Prozessoren für den Sockel FM2+, eine von Asrock veröffentlichte CPU-Liste führt erste Modelle des Kaveri-Nachfolgers auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Prozessor für den Sockel FM2+
Prozessor für den Sockel FM2+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die aktualisierte CPU-Kompatibilitätsliste von Asrocks Mainboard FM2A88X Extreme4+ enthält neue Prozessoren vom Typ Godavari. Diese werden ab der UEFI-Version P2.50 unterstützt und bieten höhere Taktraten als die bisherigen Kaveri-Chips. Der CPU-World zufolge basieren alle Godavari-Modelle auf einer neue Revision, dieses Stepping soll die gestiegenen Frequenzen ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. Senior Software Developer (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Stuttgart
  2. Network Security Architect (m/w/d)
    CLAAS KGaA mbH, Harsewinkel
Detailsuche

Weitere technische Änderungen soll es nicht geben, bei Godavari dürfte es sich also schlicht um sogenannte Speed-Bumps handeln, da die Carrizo-Chips mit neuer Architektur vorerst nur für Notebooks erscheinen. Allerdings scheint AMD Versionen für Desktop-Rechner zu planen, bestätigt ist diese Plattform namens Bristol Ridge noch nicht.

  • CPU-Kompatibilitätsliste mit Godavari-Unterstützung (Screenshot: Golem.de)
CPU-Kompatibilitätsliste mit Godavari-Unterstützung (Screenshot: Golem.de)

Das schnellste Godavari-Modell soll der A10-7870K werden: Der Basistakt der beiden CPU-Module mit Steamroller-Technik und vier Integer-Kernen liegt bei 3,9 GHz und damit 200 MHz über dem des A10-7850K; die TDP beträgt weiterhin 95 Watt. Bei kleineren Chips wie dem neuen A10-8750 mit 3,6 GHz spezifiziert AMD die thermische Verlustleistung auf 65 Watt.

Erkennbar sind alle neuen Godavari-Modelle an einer veränderten Ordering Part Number (OPN): Diese Nummer beinhaltet den Namen des Chips, gibt aber auch Hinweise auf die TDP oder ein neues Stepping. Die OPNs aller Kaveri-Prozessoren enden auf JA, die Godavari-Modelle hingegen auf JC.

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wann AMD die neuen Chips vorstellt, ist unbekannt. Denkbar ist eine Ankündigung auf der Computex-Messe Anfang Juni 2015 gemeinsam mit Carrizo für Notebooks und All-in-one-PCs. Ähnlich ging AMD letztes Jahr mit den Kaveri-Prozessoren und 2013 mit den Richland-Modellen vor.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


angrydanielnerd 29. Apr 2015

Ich bin ein preisbewusster Spieler, habe aber eine dedizierte Nvidia GPU, daher bringt...

nille02 29. Apr 2015

Dann kannst du noch die entsprechenden Register auslesen. http://www.planet3dnow.de...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Eichrechtsverstoß
Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal

Teslas Supercharger in Deutschland sind wie viele andere Ladesäulen nicht gesetzeskonform. Der Staat lässt die Anbieter gewähren.

Eichrechtsverstoß: Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal
Artikel
  1. Bitblaze Titan samt Baikal-M: Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig
    Bitblaze Titan samt Baikal-M
    Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig

    Ein 15-Zöller mit ARM-Prozessor: Der Bitblaze Titan soll sich für Office und Youtube eignen, die Akkulaufzeit aber ist fast schon miserabel.

  2. Garmin Edge Explore 2 im Test: Fahrradnavigation als verkehrsberuhigtes Abenteuer
    Garmin Edge Explore 2 im Test
    Fahrradnavigation als verkehrsberuhigtes Abenteuer

    Tour mit wenig Autos gesucht? Das Fahrrad-Navigationsgerät Garmin Edge Explore 2 kann uns das verschaffen - mit teils unerwarteten Folgen.
    Ein Test von Peter Steinlechner

  3. Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
    Maschinelles Lernen und Autounfälle
    Es muss nicht immer Deep Learning sein

    Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
    Von Andreas Meier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Palit RTX 3080 Ti 1.099€, Samsung SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,99€, Samsung Neo QLED TV (2022) 50" 1.139€, AVM Fritz-Box • Asus: Bis 840€ Cashback • MindStar (MSI RTX 3090 Ti 1.299€, AMD Ryzen 7 5800X 288€) • Microsoft Controller (Xbox&PC) 48,99€ [Werbung]
    •  /