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Sockel 1151: Skylake-Chipsätze unterstützen bis zu drei PCIe-SSDs

Mehr Lanes und die mit höherer Geschwindigkeit: Intels Platform Controller Hubs der 100er-Serie für die Skylake -Plattform bieten bis zu 20 Bahnen für PCIe- SSDs , hinzu kommen weitere USB-3.0-Anschlüsse.
/ Marc Sauter
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Ein Wafer mit Haswell-Chips, der aktuellen Prozessorgeneration für Desktops (Bild: Intel)
Ein Wafer mit Haswell-Chips, der aktuellen Prozessorgeneration für Desktops Bild: Intel

Die VR-Zone hat neue Dokumente zu Intels im Sommer erscheinender Skylake-Plattform veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , die Details zu den Platform Controller Hubs der 100er-Serie zeigen. Größter Unterschied zu den Modellen der 9er-Serie ist die Anzahl der verfügbaren PCIe-Lanes und deren Übertragungsrate, welche die intern Sunrise Point genannten Chips bieten.

Viele Lanes sind wichtig für SSDs mit dem aktuellen M.2-Anschluss, die durch Intels Referenzimplementierung bei etwa dem Z97 bisher ausgebremst werden. Die schnellsten PCIe-SSDs erreichen schon heute über 2 GByte pro Sekunde, beispielsweise Samsungs SM951 . Das Problem: Bisher bindet Intel den M.2-Slot an nur zwei PCIe-2.0-Lanes an, womit bei 1 GByte pro Sekunde Schluss ist.

Kurztest der M.2-Schnittstelle und der Samsung-SSD XP941
Kurztest der M.2-Schnittstelle und der Samsung-SSD XP941 (01:04)

Einige Platform Controller Hubs der 100er-Serie bieten hingegen bis zu 20 Lanes mit PCIe-3.0-Geschwindigkeit. Statt eines M.2- oder Sata-Express-Anschlusses wie der Z97 unterstützt dessen Nachfolger Z170 gleich drei solcher SSDs. Diese werden an vier PCIe-3.0-Lanes angebunden und können so bis zu 4 GByte pro Sekunde übertragen. Selbst Marvells Eldora-Controller liefert nur bis zu 3 GByte pro Sekunde, sofern der verbaute Flash-Speicher schnell genug ist.

Intel verbaut aber nicht in allen PCHs gleich 20 PCIe-3.0-Lanes: Dies gilt nur für den Z170 und den Q170. Beim H170, Q150 und B150 sind einzig 16, 10 sowie 8 Lanes aktiviert. Der H110 bietet gar nur 6 PCIe-2.0-Bahnen wie schon der H81. Alle neuen Sunrise-Point-PCHs sind per DMI 3.0 an die Skylake-Prozessoren angeschlossen, diese Verbindung liefert vier PCIe-3.0-Lanes statt vier PCIe-2.0-Bahnen, ist also mehr als doppelt so flott.

Intel Platform Controller Hubs im Vergleich
Z170 Z97
Codename Sunrise Point Wildcat Point
Sockel LGA 1151 LGA 1150
Prozessor-Unterstützung Skylake / Cannonlake Haswell / Broadwell
Verbindung zwischen CPU und PCH DMI 3.0 (4x PCIe 3.0) DMI 2.0 (4x PCIe 2.0)
PCIe-Lanes des PCHs 20 x PCIe 3.0 8 x PCIe 2.0
M.2- / Sata-Express-Ports 3 1
Sata-6-GBit/s-Ports 6 6
USB-3.0-Ports 10 6

Grafikkarten werden weiterhin direkt an den Prozessor gekoppelt und der bietet 16 PCIe-3.0-Lanes. Je nach Platform Controller Hub können diese in zwei mal acht oder acht plus zwei mal vier Bahnen für Crossfire oder SLI oder zusätzliche Steckkarten aufgeteilt werden - etwa SSDs per Adapter wie die Plextor M7e .

Die Sunrise-Point-PCHs bieten bis zu zehn Anschlüsse vom Typ USB 3.0, bei den Wildcat-Point-Vorgängern sind es nur bis zu sechs. Stillstand gibt es bei den Sata-6-GBit/s-Ports, hier sind wie gehabt sechs verbaut - wer mehr möchte, muss zu einem Board mit zusätzlichem Controller oder einer X99-Platine greifen.


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