Abo
  • Services:
Anzeige
Das letzte bekannte Bild von der Titanic
Das letzte bekannte Bild von der Titanic (Bild: Reuters/Handout)

Social Web: Die Titanic sinkt auf Twitter

Das letzte bekannte Bild von der Titanic
Das letzte bekannte Bild von der Titanic (Bild: Reuters/Handout)

Der Untergang der Titanic ist das bekannteste Schiffsunglück des vergangenen Jahrhunderts. Der englische Verlag "The History Press" spielt das Unglück zum 100. Jahrestag auf Twitter nach.

Vergangene Ereignisse auf Twitter wiederzubeleben, ist ein neuer Trend: Während ein britischer ehemaliger Geschichtsstudent seit August vergangenen Jahres den Zweiten Weltkrieg auf Twitter historisch korrekt aufbereitet, lässt der britische Verlag "The History Press" jetzt die RMS Titanic noch einmal untergehen. "Erleben Sie die epische Reise der Titanic Tag für Tag und Minute für Minute nach, als wenn Sie selbst an Bord des Schiffes wären", heißt es auf der Twitter-Seite des Projekts. Der Account hat mittlerweile mehr als 5.000 Follower.

Anzeige

Das Passagierschiff RMS Titanic befand sich auf seiner Jungfernfahrt von Southampton nach New York. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 rammte die Titanic einen Eisberg und sank wenige Stunden später. Fast 1.500 Menschen kamen damals ums Leben. Bis zu diesem Datum wollte der Verlag, der sich auf historische Bücher spezialisiert hat, aber nicht warten. Der erste Tweet wurde bereits am 10. März 2012 verfasst: "Genau einen Monat, bevor die Titanic ihre Reise beginnt, kann ich es nun kaum erwarten, sie auf dem Meer zu sehen", lautet die Nachricht.

Von den Verfassern werden Hashtags wie #captain, #crew und #engineer benutzt - je nachdem, aus welcher Sicht die jeweilige Nachricht geschrieben wurde. So teilte einer der "Offiziere" am 11. März mit: "Mit zwei Rudergeräten, einer Gewichthebemaschine, einem Rückenmassagegerät und einem Punchingball ist die Turnhalle sehr gut ausgestattet." Neben den Besatzungsmitgliedern sollen später auch Passagiere zu Wort kommen.

Die Idee, den Untergang der Titanic zu twittern, ist nicht ganz neu: Im vergangenen Jahr hatte das Meeresmuseum in der kanadischen Provinz Neuschottland ein ähnliches Projekt gestartet. Damals wurden allerdings nur die Funksprüche der sinkenden Titanic verbreitet. Neu ist, das gesamte Ereignis zu twittern.

Doch dabei soll es nicht bleiben: Am 15. März wolle man außerdem noch eine iPad-App veröffentlichen, sagte der Marketingmanager von "The History Press", Christian Bace, in einem Interview. Darin sollen sämtliche Angaben über das Schiff und Details zum Unglück enthalten sein. Die Daten stammen aus einem Buch, das der Verlag in seinem Sortiment führt.

Völlig uneigennützig dagegen ist das bisher erfolgreichste Projekt dieser Art: Der ehemalige Geschichtsstudent Alwyn Collinson aus Oxford belebt seit dem 31. August 2011 den Zweiten Weltkrieg auf Twitter wieder. Dabei setzt er an einem Tag zwischen 10 und 40 Nachrichten ab - je nach historischer Nachrichtenlage. Sein Account hat bereits mehr als 200.000 Follower. Die Tweets wurden anfangs sogar ins Deutsche übersetzt.


eye home zur Startseite
Tw3ntyThr33 12. Mär 2012

Na na, nun wollen wir doch nicht die Darstellung eines großen Unglücks mit der gezielten...

monettenom 12. Mär 2012

Da könnte man dann auch bald Tsunami, Fukushima und vielleicht auch den Holocaust...

Tho_mas 12. Mär 2012

Aaaaaah... wie passend... :D http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v...


Kanzlerblog / 13. Mär 2012



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Aachen
  2. Bank-Verlag GmbH, Köln
  3. T-Systems International GmbH, München
  4. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 6,99€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       

  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

  1. Re: Wird doch nix

    Ovaron | 06:00

  2. ADblock Golem

    JoachimUrlaub | 05:22

  3. Re: Sinn

    Seargas | 03:52

  4. Re: Natürlich war das ein "Terroranschlag"

    Ach | 03:33

  5. Re: Das Spiel ist auf dem richtigen Weg!

    bynemesis | 03:05


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel