Social Media: ZDF-Autor verliert US-Visum nach Kommentar zu Kirk
Das US-Außenministerium hat dem ZDF-Autor Mario Sixtus und fünf weiteren Ausländern ihre Visa entzogen. "Die Vereinigten Staaten sind nicht verpflichtet, Ausländer aufzunehmen, die Amerikanern den Tod wünschen", teilte das Ministerium am 14. Oktober 2025 auf X mit(öffnet im neuen Fenster). Es würden weiterhin Visuminhaber identifiziert, "die die abscheuliche Ermordung von Charlie Kirk gefeiert haben".
Das Ministerium zeigte "ein paar Beispiele" von ausländischen Personen, "die in den USA nicht mehr willkommen sind". Darunter befindet sich auch die Aussage "Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht" des ZDF-Autors Mario Sixtus.
Sixtus reagiert gelassen
Schon unmittelbar nach dem Tod des rechtspopulistischen Aktivisten Kirk war die Aussage in eher rechtsgerichteten und konservativen Medien kritisiert worden. Wie das US-Außenministerium auf den Beitrag aufmerksam wurde, ist unklar. In dem Bluesky-Feed von Sixtus findet sie sich nicht mehr. Sie ist jedoch auf anderen Accounts dokumentiert worden(öffnet im neuen Fenster).
Sixtus kommentierte den Visumsentzug mit den Worten(öffnet im neuen Fenster): "Wegen der Anfragen: Ich bin in Berlin, und mir geht es gut."
Neben Sixtus entzog das US-Außenministerium auch Staatsbürgern aus Argentinien, Südafrika, Mexiko, Brasilien und Paraguay das Visum. Abschließend hieß es: "Ausländer, die die amerikanische Gastfreundschaft ausnutzen und gleichzeitig die Ermordung unserer Bürger feiern, werden abgeschoben."
Nach der Ermordung Kirks war in den USA kurzfristig die Late-Night-Show von Jimmy Kimmel abgesetzt worden. Kimmel hatte kritisiert, dass die Maga-Bewegung von US-Präsident Donald Trump versuche, aus der Ermordung politisches Kapital zu schlagen. Nach rund einer Woche Zwangspause konnte Kimmel wieder auf Sendung gehen.
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