Social Media: Twitter plant widerspruchsfreie Beiträge

Präsidenten und andere Mitglieder von Twitter können künftig "Statements" veröffentlichen, also Beiträge ohne direkte Antwortmöglichkeit.

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Nutzerkonto von US-Präsident Trump auf Twitter
Nutzerkonto von US-Präsident Trump auf Twitter (Bild: STR/AFP via Getty Images)

Twitter will noch im Frühjahr 2020 neue Funktionen beim Zulassen von Antworten auf Beiträge ausprobieren. Eine der möglicherweise kommenden Beitragsarten heißt "Statement": Das klingt sehr präsidial und erlaubt auch tatsächlich keine direkten Antworten - niemandem. Beiträge dieser Art soll jeder Nutzer verfassen können.

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Eine weitere geplante Beitragsart heißt "Gruppe". Wenn ein derartiger Beitrag veröffentlicht wird, können nur Mitglieder eine direkte Antwort verfassen, denen man selbst folgt und die man erwähnt. "Panel" erlaubt Antworten nur denen, die in einem Tweet direkt erwähnt werden.

Die seit jeher einzige Art von Beiträgen, auf die jeder eine Antwort verfassen kann, wird in dieser Einteilung "Global" genannt.

Die möglichen Änderungen hat Suzanne Xie, die bei Twitter für das Produktmanagement zuständig ist, auf der Elektronikfachmesse CES 2020 im Gespräch mit The Verge vorgestellt. Ihren Angaben zufolge stehe noch nicht endgültig fest, wie die neuen Beitragsarten genau implementiert werden. Ein Ziel sei es, dass zumindest bei bestimmten Beiträgen weniger unschöne Kontroversen und Beleidigungen entstehen.

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Auf den Einwand, dass dann etwa Korrekturen auf Beiträge mit falschen Inhalten nicht mehr möglich seien, sagte Xie, dass dies etwa mit Zitaten gemacht werden könne. Über das Problem sei man sich aber im Klaren und arbeite daran.

Laut der Meldung von The Verge arbeitet Twitter noch an weiteren Neuerungen, etwa einer neuen Konversationsansicht und an der Möglichkeit, gezielt bestimmten Themen zu folgen. Auch die Darstellung und Verwaltung von Listen soll verbessert werden. Die von vielen Nutzern gewünschte Möglichkeit, Beiträge nach ihrer Veröffentlichung zumindest ein paar Minuten lang noch korrigieren zu können, scheint bei Twitter derzeit kein Thema zu sein.

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