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Social-Media: Twitter-Konto von Amazon gehackt?

Wegen aggressiver Tweets der PR-Abteilung von Amazon dachte ein Angestellter, der Twitter-Account des Unternehmens sei gehackt worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Logo: traurige Version
Amazon-Logo: traurige Version (Bild: Canonicalized.com/Montage: Golem.de/CC-BY-SA 2.0)

Amazons Konzernführung hat in den letzten Wochen so massiv gegen Gewerkschaften und linke US-Senatoren getwittert, dass einige Amazon-Angestellte dachten, der Twitter-Account sei gehackt worden. Laut einem Bericht des Onlinemagazins The Intercept hat ein Amazon-Sicherheitsingenieur sogar ein entsprechendes Support-Ticket erstellt.

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"Verdächtige Aktivitäten auf @amazonnews Twitter-Account", lautete demnach der Titel des entsprechenden Support-Tickets. "Diese Tweets sind unnötig feindselig (und gefährden Amazons Marke) und könnten das Ergebnis eines unbefugten Zugriffs durch jemanden sein, der Zugang zu den Anmeldeinformationen des Kontos hat", heißt es in dem Ticket. Der Ingenieur hatte Links zu acht Tweets, die zwischen dem 23. und 25. März abgesetzt wurden, angehängt.

Die Tweets seien zudem direkt über die Webseite abgesetzt worden und nicht über die sonst eingesetzte Management-Plattform Sprinklr, was ebenfalls auf eine Übernahme hindeute. Derartige Software wird häufig von PR-Teams verwendet, beispielsweise um Social-Media-Beiträge zu planen.

Ticket geschlossen: Kein technisches Problem

"In den vergangenen zwei Tagen gab es zwei Tweets von @amazonnews als Reaktion auf Kommentare von US-Regierungsvertretern, die große Aufmerksamkeit erregt haben", schreibt der Ingenieur in einem vom Onlinemagazin The Intercept veröffentlichten Screenshot. Die fraglichen Tweets würden nicht dem üblichen Inhalt entsprechen, der von diesem Konto gepostet wird.

Das Ticket wurde jedoch geschlossen, weil es sich um ein "laufendes PR-Problem handelte und keinen technischen Support erforderte". Laut dem Technikmagazin Recode hatte Amazon-CEO Jeff Bezos die PR-Abteilung zu dem aggressivem Vorgehen aufgefordert.

Hintergrund sind Auseinandersetzungen zwischen Angestellten und Führungskräften bei Amazon um das Recht auf gewerkschaftliche Organisation am Amazon-Standort Bessemer im US-Bundesstaat Alabama.

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