Social Media: Twitter kontert Musks Übernahmeangriff

Der Kurznachrichtendienst Twitter wehrt sich mit einem Shareholder-Rechte-Plan gegen eine Übernahme durch Tesla-Chef Elon Musk.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Elon Musk
Elon Musk (Bild: Mohamed Hassan/Pixabay)

Twitter greift zu Gegenmaßnahmen, um sich vor einer Übernahme durch den Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk zu wehren. Der Plan sieht vor, dass andere Aktionäre zusätzlich Anteile günstig kaufen können, wenn ein Aufkäufer die Marke von 15 Prozent überschreitet. Der Schritt ist eine Maßnahme, zu der von Übernahmen bedrohte Firmen oft greifen. Twitter nennt ihn Shareholder-Rechte-Plan.

Stellenmarkt
  1. (Senior) Active Directory Consultant (w/m/d)
    HanseVision GmbH, Mobiles Arbeiten, Bielefeld, Hamburg, Karlsruhe, Neckarsulm
  2. Trainee IT (m/w/d)
    Deichmann SE, Essen
Detailsuche

"Der Rechteplan wird die Wahrscheinlichkeit verringern, dass ein Unternehmen, eine Person oder eine Gruppe die Kontrolle über Twitter durch eine Akkumulation von Aktien auf dem offenen Markt erlangt, ohne allen Aktionären eine angemessene Kontrollprämie zu bezahlen oder dem Vorstand ausreichend Zeit zu geben, fundierte Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, die im besten Interesse der Aktionäre sind", erklärte Twitter. Die Maßnahme solle für ein Jahr gelten, teilte der Verwaltungsrat am 15. April mit.

Musk hatte am 14. April 2022 ein Angebot an alle Twitter-Aktionäre bekanntgegeben, Anteile zum Preis von 54,20 US-Dollar zu übernehmen. Er kaufte sich in den vergangenen Wochen bereits eine Beteiligung von 9,2 Prozent zusammen. Die Papiere legten nach Bekanntgabe des vorgeschlagenen Deals um über 14 Prozent zu. Der Kurs von Twitter liegt derzeit bei um die 46 US-Dollar.

Wenn Musk ausreichend viele Aktien erhält, will er Twitter von der Börse nehmen. Über seine weiteren Pläne mit dem Unternehmen gibt es keine Informationen. Musk betonte, dass der Preis sein letztes Angebot sei. Falls der Übernahmeversuch scheitere, werde er sein Engagement bei Twitter überdenken. Elon Musk hat mehr als 80 Millionen Follower bei Twitter, damit zählt er zu den reichweitenstärksten Nutzern des Dienstes und sorgte in der Vergangenheit mit seinen Tweets immer wieder für Kritik, Irritation und steigende oder fallende Kryptowährungskurse.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elon Musk und Manchester United
Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche

Wenn Musk twittert, zittern die Anleger und nun auch Fußball-Fans. Wie sich der Milliardär endgültig ins Abseits bewegt und wie die Öffentlichkeit damit umgehen sollte.
Ein IMHO von Lennart Mühlenmeier

Elon Musk und Manchester United: Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche
Artikel
  1. Anti-Scalper: Amazon verkauft Playstation 5 nur noch mit Einladung
    Anti-Scalper
    Amazon verkauft Playstation 5 nur noch mit Einladung

    Prime ist nicht mehr nötig, aber dafür eine Einladung: Wegen anhaltender Lieferengpässe hat Amazon den Bestellvorgang bei der PS5 geändert.

  2. Windows XP: Janet Jacksons Popsong brachte Laptops zum Absturz
    Windows XP
    Janet Jacksons Popsong brachte Laptops zum Absturz

    Einmal laut Rhythm Nation gehört, schon stürzte Windows XP ab: Microsoft-Entwickler Chen erzählt vom skurillen Verhalten alter Notebooks.

  3. Post-Quanten-Kryptografie: Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer
    Post-Quanten-Kryptografie
    Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer

    Die US-Behörde NIST standardisiert neue Public-Key-Algorithmen - um vor zukünftigen Quantencomputern sicher zu sein.
    Eine Analyse von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar bei Amazon & Co. • MSI Geburtstags-Rabatte • Neuer Saturn-Flyer • Game of Thrones reduziert • MindStar (MSI RTX 3070 599€) • Günstig wie nie: MSI 32" WHD 175 Hz 549€, Zotac RTX 3080 12GB 829€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /