• IT-Karriere:
  • Services:

Social-Media-Pionier: Myspace hat Musik aus mehr als zehn Jahren verloren

Das soziale Netzwerk Myspace hat zugegeben, einen Teil der bis vor drei Jahren hochgeladenen Musik- und Bilddateien verloren zu haben. Betroffen dürften Millionen Titel sein - ein ehemaliger Technikchef von Kickstarter unterstellt Absicht.

Artikel veröffentlicht am ,
2013 versuchte es Myspace mit einem Relaunch.
2013 versuchte es Myspace mit einem Relaunch. (Bild: Charley Gallay/Getty Images for Myspace)

Myspace war Facebook, als es Facebook noch nicht gab: Wer in den 2000ern eine Band hatte, dürfte wohl auch eine Myspace-Seite gehabt haben. Dort konnten angehende Stars ihre Lieder oder auch Fotos teilen. Bei manchen hat das zu Ruhm geführt, bei den meisten eher nicht - wie bei der Band des Autors dieses Textes. Wer sich seine alten Lieder noch einmal wehmütig anhören möchte, könnte nun aber vor einem Problem stehen: Myspace hat zugegeben, im Zuge eines Serverumzugs zahlreiche Daten verloren zu haben.

Stellenmarkt
  1. Fachhochschule Südwestfalen, Meschede
  2. IDS GmbH, Ettlingen

Betroffen seien Fotos, Videos und Audiodateien, die vor mehr als drei Jahren auf Myspace geladen wurden, wie die BBC unter Bezugnahme auf den Dienst schreibt. Myspace wurde 2003 gegründet, der Datenverlust erstreckt sich potenziell also auf bis zu 13 Jahre.

Grund für den Verlust sei ein schiefgelaufener Serverumzug, wie Myspace mitteilt. Offenbar hatten Nutzer schon seit einigen Monaten Probleme, auf alte Dateien zuzugreifen. Auch auf der Myspace-Seite des Autors dieses Textes sind die alten Tracks seiner Band nicht mehr aufrufbar: Die Titel werden zwar noch aufgeführt, abspielen lassen sie sich allerdings nicht mehr. Das Gleiche gilt für Videos. Auch bei den Fotos gibt es zahlreiche Bilder, die nur noch in Thumbnail-Auflösung vorhanden sind oder sich nicht mehr öffnen lassen.

Aus Chronistensicht ist der Verlust der alten Myspace-Dateien zu bedauern. Andy Baio, ehemaliger Technikchef von Kickstarter und Mitbegründer des Crowdfunding-Dienstes, vermutet auf Twitter, dass insgesamt über 50 Millionen Lieder von über 14 Millionen Künstlern verloren gegangen seien. Er äußert zudem den Verdacht, dass der Verlust nicht unabsichtlich geschehen, sondern aufgrund von Unterhaltskosten für die Server absichtlich erfolgt sei - beweisen lässt sich diese These nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,49€
  2. 4,32€
  3. 2,49€

berritorre 19. Mär 2019

Ich sage ja nicht, dass sie es extra gemacht haben. Ist passiert, aber der Ärger bei...

FreiGeistler 19. Mär 2019

Da frage ich mich gerade; die Musik als RAW auf einem deduplizierenden Dateisystem, würde...

Pluto1010 19. Mär 2019

Vlt war es kein Unfall... ?

GrilloPhillo 19. Mär 2019

Der Mann trägt es mit Humor ;) https://twitter.com/waxpancake/status/1107703780156424192

Aslo 18. Mär 2019

Sorry, aber das nennt sich in diesem Fall Webserver. Wären die Daten in einer richtigen...


Folgen Sie uns
       


Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test

Die neue Pocket Cinema Camera 6k von Blackmagicdesign hat nur wenig mit DSLR-Kameras gemein. Die Kamera liefert Highend-Qualität, erfordert aber entsprechendes Profiwissen - und wir vermissen einige Funktionen.

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

    •  /